sebadorn

Mal wieder etwas zum Thema Anime

Anime & Manga von Seba

Fate/zero

Fate/zero hat mich nicht enttäuscht und zählt derweil zu meinen Favoriten. Irgendetwas an der Optik wirkt allerdings leicht ungewohnt und ich meine, den Faktor dafür gefunden zu haben – die Hintergründe wirken meist recht statisch. Oh, sie sind wunderbar gezeichnet und verdienen Lob, aber es sieht doch ein klein wenig danach aus, als stünden unsere Charaktere auf einer Bühne in einem der beeindruckendsten Theater der Welt. Doch auch das beste Bühnenbild kann aus seiner Natur heraus nicht anders als flach wirken.

Ein wenig irritierend sind Szenen umgesetzt, die, um das schwache Zuschauerherz zu schonen, von Grässlichkeiten wegschauen. Es müssen wirklich keine zerfledderten Kinder­leichen gezeigt werden, das soll hier nicht die Kritik sein. Aber was anstatt gezeigt wird; zum Beispiel eine Hintergrundsäule, eine nahezu statische Aufnahme. Warum nicht die Kamera auf dem Charakter selbst belassen und weiterhin dessen Reaktion zeigen? So entsteht der Eindruck, dass gewollt etwas ausgelassen wurde – was dann später auf der Bluray-Fassung zu sehen sein wird? Wobei das eher der Fall ist bei Mosaikfiltern und günstig – oder je nach Zuschauerinteresse auch ungüstig – einfallenden Lichtstrahlen, wie man es aus manch anderer Serie kennt.

Apropos Charaktere: Waver ist das gelebte Vorführmodell des Underdog-Phänomens. Als er das erste Mal in der Serie auftaucht, wird er als rangniedrig und gewissermaßen wertlos von seinem Magie-Lehrer heruntergeputzt. Er selbst gesteht sich ein, nichts Besonderes zu sein, aber beweist dennoch Willen, Wissen und Geschick. Er demonstriert viel Wachstumspotenzial und mit seinem Servant Rider als Vaterfigur sind die beiden ein ziemlich symphatisches Zweier-Gespann.

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Unkategorisiert von Seba

Pants-on-Head Retarded

In Anlehnung an das Bild von letztem Jahr.


Grafik von komppu.deviantart.com.

JARs zu einem Dynamic Web Project in Eclipse hinzufügen

Informatik Studentendasein von Seba

Für die Kommunikation zwischen dem Tomcat- und dem APE-Server in meiner Bachelor-Thesis brauche ich auf der Java-Seite JSON-Fähigkeiten. Meine Wahl fiel auf Jackson, den es bequemerweise sogar in den Ubuntu-Repositories gibt.

sudo apt-get install libjackson-json-java

Update 2011-12-18: Die Lösung ist bedeutend einfacher als das, was nach diesem Abschnitt kommt. Die JARs gehören in das WEB-INF/lib-Verzeichnis des Projektes. Fertig.

Alte Lösung:
In den Projekt-Eigenschaften unter „Java Build Path“ – Tab „Libraries“ habe ich dann die externen JARs hinzugefügt. Diese waren unter /usr/share/java/ zu finden.

Zum Projekt hinzugefügte externe JARs.

An diesem Punkt dachte ich, es wäre alles geritzt. Ich konnte die neuen Klassen im Code importieren und verwenden. Eclipse hat mir nichts angestrichen und auch die Auto-Vervoll­ständigung hat funktioniert. Dann mal den Server starten …

SCHWERWIEGEND: Allocate exception for servlet [meinServlet]
java.lang.ClassNotFoundException: org.codehaus.jackson.JsonParseException
    at org.apache.catalina.loader.WebappClassLoader.loadClass

:(

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REDLINE DAY

Anime & Manga Musik von Seba

Ein unglaublich schönes Lied, ein schneller, starker Anime und dann ist da noch dieses perfekte Cover:

Klaviernoten gibt es von Animenz auf seinem Blog. Leider übersteigen sie bisher meine Fähigkeiten.

Darum geht es bei meiner Bachelor-Thesis, also schematisch ungefähr

Informatik Studentendasein von Seba

Erstfolgeneindruck: Guilty Crown

Anime & Manga von Seba

Guilty Crown

In Guilty Crown findet sich gleich mal wieder eine altbekannte Situation vor. Hauptcharakter Shu ist männlich, 17 Jahre alt und natürlich ein ganz normaler Schüler, der ein wenig Prob­leme hat mit anderen zu sozialisieren. Aber sonst ist er ein ganz netter Kerl. Dann passiert das eine und das andere, er begegnet einem schönen Mädchen, beweist Heldenmut und bekommt eine mächtige Fähigkeit.

Dieser Ablauf ist gleichzusetzen mit der 08/15-Schablone, mit der am laufenden Band Durch­schnitts-Hollywood-Filme produziert werden. Ist es ein Action-Film, dann verbrocken böse Kerle böse Dinge und unser guter Kerl ist irgendwie davon betroffen und vermöbelt ihre Ärsche. Dabei explodiert viel. Ist es eine Romanze, dann hasst sich das vorbestimmte Paar erst, lernt sich allmählich kennen und geraten dann über ein hochkarätig dämliches Miss­ver­ständnis auseinander. Bis sich in letzter Sekunde alles klärt und die Glocken läuten. Eine Auszeichnung im Bereich Innovation gibt es dafür nicht; hier bitte, die Teilnehmer-Urkunde. Dass der Film oder eben die Serie deswegen nicht trotzdem noch auf anderem Wege begeistern kann, soll damit aber bei Weitem nicht ausgeschlossen werden.

Denn abgesehen von dieser allzu typischen Zielgruppen-Anbiederung, weckt der erst knapp vorgestellte Schau­platz in Guilty Crown bei mir Interesse. Nach Ausbruch einer Seuche ging Japan rasant vor die Hunde, doch durch Intervention anderer Staaten konnte die Situation unter Kontrolle gebracht werden. Nun befinden wir uns in der Zukunft (<sarcasm>Mechas, wohoo!</sarcasm>) und eine militärische Organisation – vermutlich bestehend aus den Helfer-Staaten – hat die Verwaltung des Landes übernommen; unter Kriegsrecht, wie es scheint.

Auf der Plus-Seite hat diese erste Folge zudem teils optisch brilliert und der Folgeneinstieg zusammen mit dem schön-ruhigen Opening-Song war nicht schlecht inszeniert. Das hinterließ einen guten ersten Eindruck.

[](/lyrauhh)