Monthly Review of Strange Manga #07

Anime & Manga
3

Negativ Happy Chainsaw Edge

Negative Happy Chainsaw Edge bedient sich für den Einstieg einem alten Element: Gut gegen Böse. Die junge Eri begegnet eines Nachts dem Mann mit der Kettensäge und spürt, dass dieser das Böse verkörpern muss. Sie entdeckt urplötzlich ein übermenschliches, kämpfer­isches Talent an sich und fortan treffen sich die beiden immer wieder. Sie spürt, wo er wann ungefähr auftaucht und bekriegen sich dann bis aufs Blut bis der Mann wieder verschwindet. In diesen Kampf wird der Protagonist, ein echter Normalo, hineingezogen. Was er erst nicht will, dann doch versucht heldenhaft zu sein, kläglich scheitert und schließlich doch aus abenteuer­haftem Spaß und Zuneigung Eri begleitet.

The chainsaw man is right in front of me. A completely understandable source of all evil. That itself is my one hope.

Die Kämpfe erscheinen nie wirklich wichtig zu sein. Eri kann noch so dick auf­tragen, dass die Zukunft des Guten bedroht ist, aber dieses Ritual von warten, treffen, kämpfen, gehen ist mehr ein Synonym – eine praktische Lektion über Leben und Sterben. Am Ende bleibt das Gefühl, man habe hier eine Geschichte gelesen über zwei Teenager und wie sie ihre psycholo­gischen Probleme überwinden; völlig ohne Heldenkram und Übernatürliches.