Review: Shinryaku! Ika Musume

Anime & Manga
4

Shinryaku! Ika Musume

GenresComedy, Slice of Life
VorlageManga
Episoden12 Folgen
StudioDiomedea
Jahr2010
OpeningLet's Invade! von ULTRA-PRISM (youtube.com)
EndingMetamerism von Kanae It? (youtube.com)

Shinryaku! Ika Musume habe ich nach der ersten Folge schon wieder gedroppt – gedanklich. Prinzipiell räume ich jeder Serie aber drei Folgen ein, bevor das Urteil fällt. Nach Nummero Drei war ich dann nur noch unentschlossen und so habe ich es doch noch etwas bei­be­halten. Einige Dienstage später klang mein Gedankengang schon so:

„Hey, Dienstag! Das bedeutet, heute kommt Ika 9, hooray!“

Mit der Zeit habe ich die Serie durchaus zu schätzen gelernt.

Shinryaku! Ika Musume

Der Plot ist denkbar einfach zu erklären, wie es Slice of Life so an sich hat: Ika Musume ist ein menschliches Tintenfischmädchen und kommt ans Land, um die böse, das Meer ver­schmutzende Menschen-Welt zu erobern. Dabei scheitert sie schon am Strandrestaurant und fängt dort ungewollt als Angestellte an, wobei sie sich mit den Leuten anfreundet.

Jede Folge unterteilt sich noch einmal in drei zusammenhanglose Unterepisoden. Eine umfassende Geschichte oder Entwicklung lässt die Serie daher zwar missen, aber die Auf­teilung hat auch durchaus einen positiven Effekt. Der Humor, der gewissermaßen an die besondere Situation jeder Episode gebunden ist, zieht sich nicht unnötig in die Länge.

Yonkoma in Anime-Form.

Shinryaku! Ika Musume

Das Charakterdesign hat mich weniger angesprochen, einzig Ika ist recht putzig und – hey! – sie ist die Hauptfigur, also immerhin. Ich ordne sie auch nicht als Moe-Blob ein, dafür hat sie zu viele Talente und ein extrem selbstsicheres Auftreten.

Fazit. Es hat ein wenig gedauert, bis ich meinen Gefallen an der Serie gefunden habe. Letztlich haben mich Ikas Charme und die teils amüsanten Situationen aber gut unterhalten.

3/5 de geso~