Profile picture Über mich

sebadorn | blog

Halloween …

… wurde meiner Ansicht nach Hierzulande nur wegen Geldmacherei eingeführt, aber irgendwie mag ich es doch. Stattet meiner Website im Zeitraum vom 30. bis 1. November (also schon ab morgen) doch mal einen Besuch ab. Ich habe mir für einen passenden Halloweenauftritt Mühe gegeben. Ja doch, ist ganz nett geworden.

Aestas 1 bald fertig

Bei mir macht sich der Eindruck breit, dass mein CMS Aestas bald das Prädikat „fertig“ verdient hat. Zumindest im Sinne einer abgespeckten, aber einsatzfähigen Version. Alles, was ich einbringen wollte, ist zwar noch nicht fertig, wird aber nachgeliefert. Peu à peu über den Zeitraum von mindestens einem Jahr. :D

Unter dem Punkt „Aestas“ stelle ich mein Werk dann auch detailliert vor.

Undine

Die nächste Geschichte, die ich vorstellen möchte. Ihr Titel lautet „Undine“, wurde niedergeschrieben von Friedrich Baron de la Motte Fouqué und dies im Jahre 1811.

Ein alter Fischer, seine Frau und Undine, die sie ihre Tochter nennen, wohnen gemeinsam im Wald. Niemand außer ihnen wagt es, sich dort aufzuhalten oder auch nur hindurch zu wandern, denn wundersame Kreaturen und sonderbare Erscheinungen sollen die Sinne der Menschen verwirren. Doch der Fischer, welcher seine Fische in der Stadt verkauft, kennt diese Angst vor dem Wald nicht, da er nur fromme Gedanken hegt. Doch auch er hat schon einen schneeweißen Mann gesehen, der ihn stetig nickend beobachtete.

Eines Tages verirrt sich ein Ritter zum bescheidenen Heim der Fischerfamile und wird dort freundlich empfangen. Während sie in der Stube beisammen sitzen und sich unterhalten, treibt Undine (sie trat bisher noch nicht in Erscheinung) ihre Späße und spritzt Wasser gegen die Scheiben.

Der Ritter bleibt längere Zeit und er und Undine kommen sich immer näher. Nach einem schrecklichen Unwetter, in welchem Huldbrand (der Ritter) sein Leben riskiert um Undine wiederzufinden, bricht schließlich das letzte Eis zwischen den beiden. Von einem Tag auf den anderen ist Undine wie ausgewechselt. Sie macht eine unglaubliche Veränderungen zum Positiven hin durch, die sie so erklärt, dass Huldbrand ihr eine Seele gegeben habe.

Dies ist der Anfang einer fantastischen Geschichte, in jedem Sinne.

Interesse geweckt? Dann entweder das Buch erwerben oder als PDF dort herunterladen: http://www.gasl.org/refbib/Fouque__Undine.pdf

Endlich ausgeschlafen

War von Montag auf Dienstag auf einer LAN. Kein Schlaf die Nacht über. Zu Hause gefrühstückt und direkt schlafen gelegt, mit allen Klamotten der Nacht noch am Körper. Gegen 16 Uhr geweckt worden und schlaftrunken den Rasen gemäht. Danach geduscht und frische Kleidung angezogen. Ein wirklich wunderbares Gefühl. Und heute habe ich bis 10 Uhr ausgeschlafen und fühle mich wieder fit.

Meine Oma hat am Montag falsch verstanden, was ich vorhabe. Lahn-Party anstatt LAN-Party. Hat sich dann auch erkundigt, ob wir etwa eine Kanufahrt auf der Lahn machen. :D

Nach einer LAN frage ich mich immer (auch wenn ich noch nicht auf allzu vielen war), warum ich mir das eigentlich antue. Fragt mich mein Vater auch. Ich weiß es nicht genau, tippe aber auf den Spaßfaktor mit Freunden was zu unternehmen.

Musterung ist vorbei

8:00 Uhr stehe ich im Eingang, mein Termin ist 8:30 Uhr. Macht aber nichts, komme ich halt früher dran. Am Eingang Personalausweis vorgezeigt und dann Wegbeschreibung bekommen: „Immer der roten Linie auf dem Boden nach.“ Okay. Vor einem Büro mit der Aufschrift „Anmeldung“ endet die Linie. Angemeldet und ins Wartezimmer, wo um die vier Personen sitzen. Kurz gewartet, schon aufgerufen.

In einem anderen Büro fragt mich ein sehr sympathischer, zu Späßen aufgelegter Mann nach Führerschein, Schule, meinen Leistungkurse, Schwimmabzeichen, Feuerwehr und was-weiß-ich. Dann fragt er nach Fähigkeiten, z.B. Programmierkenntnisse, nennt Beispiele. Ich kläre ihn auf, dass man HTML nicht programmiert, sondern schreibt und ich Grundkenntnisse in HTML und PHP besitze. Grundkenntnisse in HTML … ich … *schmunzel* Dann zurück zur Anmeldung geschickt worden und von dort ein Stockwerk tiefer zur ärztlichen Untersuchung.

Im Umkleideraum umziehen: T-Shirt, kurze Sporthose, Schlappen. Danach in den Warteraum, wo drei neue Gesichter auf mich warten. Irgendwie sehen die Jungs mitgenommen aus, bzw. eben nicht: wie bestellt und nicht abgeholt. Kurz gewartet und schon aufgerufen. Vom anderen Ende des Flures winkt mir eine Dame zu. Ich überreiche der Ärztin, was ich so an Attesten und medizinischen Unterlagen dabei habe. Ich werde gemessen, gewogen und mein Urin gefordert. Ging ratz-fatz und ab ins Wartezimmer. Jetzt musste ich warten. Eine knappe ¾ Stunde später, meine Zehen sind mittlerweile „blue and ivory“, komme ich zur richtigen Untersuchung.

Wieder eine andere Person, eine ältere Ärztin. Gemeinsam füllen wir mein Formular aus. Sie verzweifelt bald, wegen meiner langen Liste mit Allergien und anderen Gebrechen. Zugebenermaßen war die Liste auch ein wenig übertrieben lang und ausführlich. Wie dieser Bericht über die Musterung. :D
Körperhaltung und Wirbelsäule angeschaut und vermessen. Puls, einmal Ruhewert, dann unmittelbar nach 20 Kniebeugen, dann noch drei Mal in kleinen Zeitintervallen. Weitere Tests entfallen, ich werde ausgemustert. Ich kann mich wieder komplett ankleiden und soll ins Wartezimmer. Warten.

Die Ärztin sagt mir Bescheid, dass ich hoch kann. Ins Wartezimmer. Warten. Dann wieder ein neues Büro und ein neuer Mensch. Wieder sehr nett, gut gelaunt. Er klärt mich auf, was T5 bedeutet und dass ich, sobald ich das Gebäude verlasse, alles wieder vergessen kann. Ich bekomme noch ein Blatt mit, das alles bezeugt. „Nicht verlieren!“