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sebadorn | blog

Vier nützliche Open-Source-Programme

Der Titel sagt es, so here we go:

The Gimp

Das „GNU Image Manipulation Programm“ dürfte das mit Abstand bekannteste kostenlose Bildbearbeitungsprogramm sein. Ich bezweifel zwar, dass es mit Photoshop Schritt halten kann, aber dafür kostet es auch keine 1000€. Nachdem ich mich erst einmal an das frei gelöste Interface gewöhnt habe, will ich es gar nicht mehr missen. Durch PlugIns und Skripte ist Gimp zudem noch erweiterbar, jedoch unter uns gesagt, die meisten Erweiterungen sind ziemlich überflüssig. Aber es gibt auch PSPI, ein PlugIn, das es ermöglicht, Photoshop-PlugIns, welche im .8bf-Format vorliegen, zu nutzen. Und dazu gleich eine Empfehlung: Die FreePlugins-Sammlung von Flaming Pear, ganz besonders „Zombie“ zaubert einen tollen Effekt.
Gimp-Benutzeroberfläche

Website des Gimp: http://www.gimp.org/

Notepad++

Notepad++ zeigte mir die engelsgleiche Gestalt des Syntax-Highlighting. Und dabei wird so ziemlich alles unterstützt, was man gebrauchen kann: (X)HTML, Actionscript, CSS, JS, PHP, SQL, XML, natürlich auch normaler Text und noch einiges mehr. Dabei kann man mehrere Tabs gleichzeitig geöffnet haben und übergreifend in allen Dokumenten z.B. ein bestimmtes Wort ersetzen lassen.

Website zu Notepad++: http://notepad-plus.sourceforge.net/de/site.htm

Scribus

Während meinem Praktikum in der 12. Stufe habe ich mit QuarkXPress gearbeitet und dadurch das Desktop Publishing kennengelernt. Nun hat QuarkXPress aber einen mit Photoshop vergleichbaren Preis und ich habe mich auf die Suche nach einer (Open Source) Alternative gemacht. Wo bin ich gelandet? Richtig, bei Scribus. Vor der Installation des eigentlichen Programmes muss man allerdings erst noch Ghostscript installieren, dabei bricht man sich aber auch keinen Zacken aus der Krone. Scribus gibt es mittlerweile auch schon in Version 1.3.4, allerdings nur als „devel“ — in der Entwicklung befindlich. Macht mir aber nichts, es funktioniert trotzdem recht gut, bis auf kleine Probleme in der Druckvorschau und gelegentliche Ruckler.

Website zu Scribus: http://www.scribus.net/

OpenOffice

Ganz ehrlich: Microsoft Office 2007 wäre mir lieber und ich spiele auch mit Kaufgedanken. Aber vorerst nutze ich OpenOffice, wo so ziemlich alles drinne ist, was in ein Büropaket reingehört: Text- und Tabellenverarbeitung, Datenbank, Präsentationen und noch etwas anderes. Nur nicht so qualitativ hochwertig wie Office '07. Dafür haben die Entwickler mitgedacht und so ist es möglich, Dateiformate anderer Programme zu öffnen und auch in solchen abzuspeichern, wie z.B. .csv, .doc, .ppt, .xls, .xml. Des Weiteren bietet es die Möglichkeit, das Dokument als PDF zu exportieren.

Die Website des OpenOffice: http://www.openoffice.org/

Diese Viere wollte ich mal eben vorstellen. Ein paar andere seien aber auch noch erwähnt:

Once upon a midnight dreary …

And the Raven, never flitting, still is sitting, still is sitting
On the pallid bust of Pallas just above my chamber door;
And his eyes have all the seeming of a demon's that is dreaming,
And the lamplight o'er him streaming throws his shadow on the floor;
And my soul from out that shadow that lies floating on the floor
Shall be lifted — nevermore!

Edgar Allan Poe - The Raven

Ich liebe dieses Gedicht, das schon mehr eine Kurzgeschichte ist. Ganz besonders das Ende. Die Hauptfigur stellt sich aber auch dämlich an. Er weiß ganz genau, was der Rabe antworten wird und stellt die Frage trotzdem so, dass es ihn aufregen wird.

Ich hätte mit dem Posten noch bis Mitternacht warten sollen. Das wäre stilvoller gewesen.

Studienfahrt Rom, Teil 5/5

Donnerstag

Abreisetag. Bis 10 Uhr sollen die Zimmer geräumt sein, nur meines nicht, denn das wird zur Kofferablage umfunktioniert. Wir dürfen unsere Koffer nämlich noch sicher im Hotel verstauen, während wir auf unseren Bus warten, der uns zum Flughafen bringen soll. Nun waren einige Mitschüler aber überpünktlich und stehen schon mit ihren Koffern vor unserer Tür, während wir noch Zähne putzen bzw. mancher erst duscht. Etwas später sind wir fertig, das Zimmer zugestellt und alle unten im Eingangsbereich.

Durch die Flugverspätung haben wir Zeit gewonnen und die soll genutzt werden. Wir laufen durch die Stadt, über einen kleinen Markt und besichtigen einen Friedhof. Die Begeisterung einiger hält sich deutlich in Grenzen. Ich finde diese alten, kunstvollen Grabmäler interessant. Auf dem Friedhof haben sich einige Katzen breitgemacht, die sich auf den Gräbern ausruhen.

Lebensechte Statue: Mutter mit Kind. Eine Statue, die drei Personen zeigt, die den Blick nach oben richten.
Grabmal mit zwei Kinderstatuen links und rechts. Die Gesichter der verstorbenen sind detaillreich in Stein geschlagen. Katze im Blumentopf eines Grabmals.

Wieder am Hotel warten wir wieder. Der Bus kommt etwas verspätet und bringt uns zum Flughafen, wo wir erst gemeinsam warten und uns dann in die beiden Fluggruppen teilen, um dann wieder zu warten. Aufgrund schlechtem Wetters verschieben sich die Flüge noch weiter. Gegen 20:30 Uhr sitzen wir im Flugzeug. Gegen 21:45 Uhr starten wir. Auf dem Rückflug stelle ich fest, dass ich leichte Turbulenzen mag, wenn es so ein wenig ruckelt und wackelt. Als wir endlich in Frankfurt landen, gibt es eine Durchsage des Piloten:

Sehr verehrte Fluggäste, ob sie es glauben oder nicht, aber unser Parkplatz ist belegt.

Also Aussteigen auf dem Feld und per Bus zur Gepäckausgabe gebracht werden. Anschließend noch ein Weilchen auf das Gepäck warten. Die Gruppe wird dabei immer kleiner, einer nach dem anderen verabschiedet sich. Mein Vater holt mich mit dem Auto ab und gegen Mitternacht bin ich zu Hause. So langsam dämmert mir, dass die Romfahrt zu Ende ist. Es ist schön wieder in Deutschland zu sein und ich finde es schade, dass die Abschlussfahrt schon vorbei ist.

Studienfahrt Rom, Teil 4/5

Mittwoch

Der Tag, für den ich mitverantwortlich bin. Geplant sind die Engelsburg, mehrere Ziele in Trastevere und eine Bootsfahrt auf dem Tiber. Der Deutsch-LK besucht außerdem gleich zu Beginn noch das „Casa di Goethe“.

Als wir vor dem Eingang der Engelsburg stehen und die Kurzvorträge gehalten wurden, macht sich Ernüchterung breit: Bis 15:00 Uhr geschlossen. Natürlich nur heute, eine Ausnahme. Okay, umgeplant und als erstes Trastevere angesteuert.

Marienkirche in TrastevereEigentlich wollen wir noch zur Piazzale Garibaldi, jedoch müssten wir dafür einen großen Umweg in Kauf nehmen. Ein Blick in die Gesichter der Anderen sagt alles: Mehr laufen als unbedingt notwendig ist nicht! Also kurzerhand das Tagesvorhaben gekürzt und als nächstes Ziel „Santa Maria“ in Trastevere angesteuert. Unterwegs verschwindet gut die Hälfte der Schüler, da sie sich einfach in ein Restaurant setzen. Gut, von mir aus. Wer übrig blieb, hat meinen Vortrag zu Trastevere und Dedes Vortrag zur Marienkirche gehört. Danach sind wir selbstverständlich noch in die Kirche hinein und dann gab es Freizeit.

Wir suchen uns ein Restaurant und nach einiger Suche finden wir auch ein ansprechendes. Vor der Preisliste verharren wir jedoch und sind uns unsicher, ob wir uns setzen sollen. Es war alles übertrieben billig! Zwei bis vier Euro pro Pizza! Na gut, wir wittern einen Haken, setzen uns aber schließlich doch. Christoph zeigt auf die Preisliste und fragt die Bedienung: Where's the trick? Sie hat es leider nicht verstanden. Zum Schluss stellt sich heraus: Es gab keinen Trick. Alles in Ordnung. Nur noch 1,50€ pro Person für die Bedienung.

Dummerweise verpassen wir den Treffpunkt. Wir laufen daher in unserer kleinen Gruppen zur Engelsburg um dort auf den Rest zu stoßen. Und ein weiteres Ziel entfällt: Die Isola Tiberina. Wirklich viel hab ich von Trastevere auch nicht gesehen. Ach ja, die Bootsfahrt entfällt auch.

Engelsstatue auf der EngelsburgVon der Engelsburg hat man einen wunderbaren Ausblick auf Rom. Nun ja, das Kolosseum sieht man nicht. Trotzdem sollte man die Engelsburg auf einer Italienreise besucht haben.

Zurück geht es im Expressbus. Einmal und nie wieder. Schrecklich voll und wenn man nicht nahe einem geöffneten Fenster steht kaum Überlebenschancen.

Am Abend gibt es ein gemeinsames Essen für die gesamte Gruppe. (Bis auf Timon, der leider die Gruppe verpasst.) Diese findet auch tatsächlich Platz im Hinterhof eines Restaurants mit dessen Kellnern mein Tutor sich scheinbar angefreundet hat. Anil bekommt noch ein Geburtstagsständchen und dann lässt mein Tutor die Bombe platzen. Sinngemäß sagt er in etwa:

Wie es nun einmal so ist, kann eine Reise nicht ohne kleinere Probleme zu Ende gehen. Morgen, an unserem Rückflugtag, wird am Flughafen gestreikt. Daher müssen wir einen späteren Flug nehmen. Unsere Gruppe wird außerdem zweigeteilt, in neun Personen und dann den Rest.

Viele machen das, was man in solch einer Situation macht: Lachen.

Anschließend der letzte freie Abend in Rom. Timon ist auch wieder aufgetaucht. Ursprünglich wollen wir (= Timon, Bernhard, Christoph, ich) im Circus Maximus ein Wettrennen abhalten. Das Wetter verschlechtert sich jedoch und wir belassen es bei einem nächtlichen Besuch des Trevi-Brunnen, mit einem schönen Abschlussfoto:

Nachts vor dem Trevi-Brunnen.

Studienfahrt Rom, Teil 3/5

Dienstag

Heute steht das auf dem Programm, von dem ich erwarte, dass es das Highlight der Studienfahrt wird: Der Vatikan.
Geplant sind: vatikanisches Museum, Petersdom und vatikanische Gärten. Außerdem noch Villa Medici, Villa Borghese, zoologischer Garten und Spanische Treppe.

Als wir beim Vatikan ankommen, denken wohl die meisten (mich eingeschlossen) das Gleiche: „Okay, da stellen wir uns jetzt nicht an!“
Lange Schlange vor den vatikanischen Museen.
Dies ist die Schlange für die vatikanischen Museen. Meine geschätzte Wartezeit liegt bei mindestens drei Stunden. Somit entfällt dieser Punkt auf der Liste schon einmal. Wobei ich noch eine Unterhaltung unserer Tutoren mitbekomme. Mein Tutor meint, dass wir uns doch ruhig anstellen können. Warten gehört nun einmal dazu und damit muss man ja rechnen etc. Herr M. sieht das eindeutig anders, hält es für schwachsinnig sich da anzustellen und das Thema ist erledigt.

Okay, nächste Station: Petersplatz und -dom. Die Schlange geht fast einmal um den Platz rum. Es geht jedoch schnell voran und nach ~25 Minuten sind wir drinne.
Anstehschlange auf dem Petersplatz.
Der Petersdom ist unbedingt einen Besuch wert. Einfach ein unglaubliches Bauwerk. Auf die Kuppel gehe ich nicht hoch. Im Nachhinein bereue ich es. Allerdings gehe ich durch einen Raum mit Papstgräbern, darunter auch das von Papst Johannes Paul II. Ich bin ein wenig enttäuscht und verwundert wie unspektakulär es aussieht: Eine helle Steinplatte im Boden, darauf und daneben liegen Blumen und Kerzen. Wer will, kann vor dem Grab knieen und beten.

weiße, gotische KircheSpäter treffen sich die einzelnen Kleingruppen wieder. An einem Brunnen stelle ich erneut fest, dass Brunnenwasser in Rom trinkbar und absolut köstlich ist. Auf dem Weg kommen wir an einer weißen, im gotischen Stil gebauten Kirche vorbei. Ich frage mich, was es mit dieser auf sich hat. (Ich weiß es immer noch nicht, finde aber auch keine Informationen. Kann mich jemand über diese Kirche aufklären?)

Ausblick von der Spanischen Treppe auf die davorliegende Straßenschlucht.Das letzte Ziel für heute ist die Spanische Treppe. Sonderlich besonders sieht sie nicht gerade aus, wie ich finde. Eine etwas größere, schöner als normal gestaltete Treppe halt. Von oben hat man jedoch einen wunderbaren Ausblick auf die davor liegende Straßenschlucht.
Später sehen wir in einem Informationscenter ein Bild der Spanischen Treppe mit zig Schafen davor. Was war da los? (Ich habe bereits gesucht, aber auch dazu nichts gefunden. Irgendwelche Erklärungen?)

Abends gehen wir wieder in Gruppen essen. Meine Gruppe setzt sich anschließend in ein Café und plaudert, während andere feiern gehen und sich zulaufen lassen. Jedem das Seine. Gegen Mitternacht bin ich auf meinem Zimmer und bereite mich auf Mittwoch vor, denn für diesen Tag bin ich eingeteilt. Ziele: Engelsburg und Trastevere.