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sebadorn | blog

Studienfahrt nach Rom

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Morgen in aller Herr-Gotts-Frühe beginnt die Studienfahrt nach Rom, Italien. Aufstehen gegen 3:00 Uhr. Ich freu mich schon auf die Ausflüge und tolle Motive zu finden. Momentan bin ich aber recht nervös. Die erste Auslandsreise und der erste Flug. Und Bedenken wegen meiner Hühnerei-Allergie, von wegen aufpassen was ich esse etc. Außerdem kann ich die erste Nacht meistens nicht richtig (ein)schlafen. Puh. Aber man kann es sich auch madig reden und das will ich nicht. Beende ich diesen Eintrag also mit dem Satz:
Ich freue mich auf die Studienfahrt!

Musterungstermin

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Gestern flog ein Brief vom Kreiswehrersatzamt Wiesbaden herein. Da habe ich nun in der zweiten Herbst-Ferienwoche meine Musterung mit anschließender EUF. Um 8:30 Uhr morgens muss ich antanzen. Nach geschätzten drei bis sechs Stunden soll ich fertig sein. Da bin ich ja mal gespannt drauf. (Dies jedoch eher in einem negativen Sinne.)
Ich rechne allerdings damit, ausgemustert zu werden. Sollte dies frühzeitig während der Musterung schon feststehen, entfällt unter Umständen die EUF. Ich meine zumindest, es so gelesen zu haben. Würde Sinn machen, den die EUF soll ja mögliche Einsatzmöglichkeiten innerhalb der Bundeswehr aufzeigen, was somit entfiele.

Nun noch am Rande: Hast du, teurer Leser, zufälliger Weise in der gleichen Woche wie ich Musterung? Schreibe dann doch bitte ein Kommentar. Es würde mich brennend interessieren.

Der Urgroßvater

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Porträtaufnahme vom UrgroßvaterVor Kurzem habe ich entdeckt, dass meine Mutter jede Menge alte Familienbilder hat, zum Teil auch schon eingescannt, und mir dazu Geschichten erzählen kann. Wirklich unglaublich, wenn man sich so durch diese ganzen alten Aufnahmen durchblättert. Anfangs kennt man noch einige Gesichter und muss über Kleinkindbilder lachen. Mit der Zeit gerät man immer mehr ins Staunen und wundert sich, was für eine ungeheure Wirkung diese alten schwarz-weißen Bilder haben.

Auf diesem Bild zu deiner Linken siehst du meinen Urgroßvater mütterlicherseits und von der Mutter aus väterlicherseits. Da 1912 geboren, diente er im Zweiten Weltkrieg als Soldat. Beim Fotografieren bestand er darauf, nach Möglichkeit ohne Uniform abgelichtet zu werden, in normaler Alltags-Kleidung. Auf einigen Bildern, die ihn im Dienst zeigen, sieht man ihn aber auch einmal in Uniform. Aus dem Krieg kehrte er nie zurück und im Jahre 1945 1953 wurde er für tot erklärt (rückwirkend zum 31. Dezember 1945). Was aus ihm wurde, weiß scheinbar niemand.
Urgroßvater mit Kameraden.

28 days later

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Gestern abend kam „28 days later“. Habe es aufgenommen und eben geschaut. Ich musste feststellen, dass meine Erwartung einen Horrorfilm zu sehen, nicht erfüllt wurde. Der Film entsprach eher einem Thriller mit Horrorelementen. Aber das nur nebenbei erwähnt. Worauf ich hinaus will:

Dieser Film ist ein Kunstwerk! WOW! GENIAL! Einprägsame, ästhetische Bilder und Kamerafahrten und ein sicher gewählter, den Augenblick vertiefender Soundtrack, der einem nie auf die Nerven geht. Die typischen Klischees kommen zwar auch vor (Jemand aus der Gruppe wird infiziert, die Anderen müssen sich entscheiden, ob sie den Kollegen töten etc.), werden aber so nebensächlich abgehakt, dass es einem nicht weiter auffällt. Sehenswert!

Davon spricht man doch nicht!

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Oh Gott, geht's eigentlich noch?

Eva Herrmann hat vor Kurzem gesagt, dass die Wertschätzung der Mutter im Dritten Reich sehr gut gewesen wäre. Dies löste natürlich einen riesigen Skandal aus. Was auch sonst? Ich habe den Eindruck, alle zeigen mit dem Finger auf sie und schreien: „Sie hat vom Dritten Reich gesprochen! Nein, undenkbar! Verstoßt sie!“

Sie hat lediglich das Ansehen der Mutter zu dieser Zeit gelobt. Das mag man nun sehen wie man will, aber nur weil es mit dem Dritten Reich zusammenhängt ist es doch nicht per se böse.

(Wobei man vielleicht noch anmerken sollte, dass die Rolle der Frau nur so hohen Stellenwert hatte, weil sie als Gebärmaschine diente.)

Ich mag ihre Ansichten zwar nicht teilen, aber diese Aufregung ist doch schwachsinnig.