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sebadorn | blog

Studienfahrt Rom, Teil 1/5

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Nach einigem Hick-Hack bin ich aus Italien zurück und schreibe nun, nicht nur für die Welt da draußen, sondern auch für mich noch einmal, ein kleines Reisetagebuch.

Sonntag

Blick aus dem FlugzeugTag der Anreise. Entgegen meiner Befürchtungen habe ich es doch geschafft um 3:00 Uhr morgens aufzustehen. Und dies ohne Probleme. Mein Vater fährt mich und eine Mitschülerin zum Flughafen, dort treffe ich als erstes Christoph und Timon, im Gebäude warten noch Weitere.
Ich sitze im Flugzeug und warte auf den Start. Mein erster Flug, bin aber trotzdem kaum aufgeregt, und habe einen Fensterplatz. Am Ende des Fluges bin ich begeistert: Fliegen macht Spaß! :)

Am Hotel („Hotel Tre Stelle“) angekommen dürfen wir noch nicht auf die Zimmer, aber unsere Koffer sicher abstellen. Dann beginnt der erste große Fußmarsch quer durch Rom: Fontana di Trevi, Pantheon und Weiteres. Vom Pantheon bin ich ein wenig enttäuscht, da ich es mir spektakulärer vorgestellt habe.
Besonders nervig sind diese aufdringlichen Straßenverkäufer. Vor allem jene, die zwei kleine, ovale Magnete verkaufen wollen, die ein nervtötendes Geräusch machen, wenn man sie richtig in die Luft wirft. Ich frage mich, ob Touristen schon des öfteren solche Händler umgebracht haben.
Kuppel des Pantheon von innen unten aufgenommen.

Einige Stunden später können wir auf die Zimmer. Nach schlechten Bewertungen im Internet habe ich mit recht unschönen Überraschungen gerechnet, die so weit jedoch nicht eintraten. Hauptmanko war, dass in jedem Bad die Duschtür geschrottet war und nach einem Mal Duschen alles unter Wasser stand.

Abends treffen sich alle noch einmal vor dem Hotel, um dann in kleine Grüppchen aufgelöst zu Abend zu essen. Ursprünglich war es so gedacht, dass es ein gemeinsames Essen gibt. Doch die wenigstens Restaurants boten Platz für ~40 Personen. In einer kleineren Gruppe ist es mir auch lieber.

Auf ihrem Zimmer gibt losanasol dann noch völlig spontan ein kleines, improvisiertes Konzert. (Evtl. war dies auch am Montag oder Dienstag, ich weiß es nicht mehr genau.)

Gegen 1:00 Uhr gehe ich als Erster von meinem Zimmer ins Bett. Zwischen 2:00 und 3:00 Uhr kommen weitere zwei und der letzte Zimmergenosse trudelt gegen 5:00 Uhr ein.

Studienfahrt nach Rom

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Morgen in aller Herr-Gotts-Frühe beginnt die Studienfahrt nach Rom, Italien. Aufstehen gegen 3:00 Uhr. Ich freu mich schon auf die Ausflüge und tolle Motive zu finden. Momentan bin ich aber recht nervös. Die erste Auslandsreise und der erste Flug. Und Bedenken wegen meiner Hühnerei-Allergie, von wegen aufpassen was ich esse etc. Außerdem kann ich die erste Nacht meistens nicht richtig (ein)schlafen. Puh. Aber man kann es sich auch madig reden und das will ich nicht. Beende ich diesen Eintrag also mit dem Satz:
Ich freue mich auf die Studienfahrt!

Musterungstermin

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Gestern flog ein Brief vom Kreiswehrersatzamt Wiesbaden herein. Da habe ich nun in der zweiten Herbst-Ferienwoche meine Musterung mit anschließender EUF. Um 8:30 Uhr morgens muss ich antanzen. Nach geschätzten drei bis sechs Stunden soll ich fertig sein. Da bin ich ja mal gespannt drauf. (Dies jedoch eher in einem negativen Sinne.)
Ich rechne allerdings damit, ausgemustert zu werden. Sollte dies frühzeitig während der Musterung schon feststehen, entfällt unter Umständen die EUF. Ich meine zumindest, es so gelesen zu haben. Würde Sinn machen, den die EUF soll ja mögliche Einsatzmöglichkeiten innerhalb der Bundeswehr aufzeigen, was somit entfiele.

Nun noch am Rande: Hast du, teurer Leser, zufälliger Weise in der gleichen Woche wie ich Musterung? Schreibe dann doch bitte ein Kommentar. Es würde mich brennend interessieren.

Der Urgroßvater

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Porträtaufnahme vom UrgroßvaterVor Kurzem habe ich entdeckt, dass meine Mutter jede Menge alte Familienbilder hat, zum Teil auch schon eingescannt, und mir dazu Geschichten erzählen kann. Wirklich unglaublich, wenn man sich so durch diese ganzen alten Aufnahmen durchblättert. Anfangs kennt man noch einige Gesichter und muss über Kleinkindbilder lachen. Mit der Zeit gerät man immer mehr ins Staunen und wundert sich, was für eine ungeheure Wirkung diese alten schwarz-weißen Bilder haben.

Auf diesem Bild zu deiner Linken siehst du meinen Urgroßvater mütterlicherseits und von der Mutter aus väterlicherseits. Da 1912 geboren, diente er im Zweiten Weltkrieg als Soldat. Beim Fotografieren bestand er darauf, nach Möglichkeit ohne Uniform abgelichtet zu werden, in normaler Alltags-Kleidung. Auf einigen Bildern, die ihn im Dienst zeigen, sieht man ihn aber auch einmal in Uniform. Aus dem Krieg kehrte er nie zurück und im Jahre 1945 1953 wurde er für tot erklärt (rückwirkend zum 31. Dezember 1945). Was aus ihm wurde, weiß scheinbar niemand.
Urgroßvater mit Kameraden.

28 days later

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Gestern abend kam „28 days later“. Habe es aufgenommen und eben geschaut. Ich musste feststellen, dass meine Erwartung einen Horrorfilm zu sehen, nicht erfüllt wurde. Der Film entsprach eher einem Thriller mit Horrorelementen. Aber das nur nebenbei erwähnt. Worauf ich hinaus will:

Dieser Film ist ein Kunstwerk! WOW! GENIAL! Einprägsame, ästhetische Bilder und Kamerafahrten und ein sicher gewählter, den Augenblick vertiefender Soundtrack, der einem nie auf die Nerven geht. Die typischen Klischees kommen zwar auch vor (Jemand aus der Gruppe wird infiziert, die Anderen müssen sich entscheiden, ob sie den Kollegen töten etc.), werden aber so nebensächlich abgehakt, dass es einem nicht weiter auffällt. Sehenswert!