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28 days later

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Gestern abend kam „28 days later“. Habe es aufgenommen und eben geschaut. Ich musste feststellen, dass meine Erwartung einen Horrorfilm zu sehen, nicht erfüllt wurde. Der Film entsprach eher einem Thriller mit Horrorelementen. Aber das nur nebenbei erwähnt. Worauf ich hinaus will:

Dieser Film ist ein Kunstwerk! WOW! GENIAL! Einprägsame, ästhetische Bilder und Kamerafahrten und ein sicher gewählter, den Augenblick vertiefender Soundtrack, der einem nie auf die Nerven geht. Die typischen Klischees kommen zwar auch vor (Jemand aus der Gruppe wird infiziert, die Anderen müssen sich entscheiden, ob sie den Kollegen töten etc.), werden aber so nebensächlich abgehakt, dass es einem nicht weiter auffällt. Sehenswert!

Davon spricht man doch nicht!

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Oh Gott, geht's eigentlich noch?

Eva Herrmann hat vor Kurzem gesagt, dass die Wertschätzung der Mutter im Dritten Reich sehr gut gewesen wäre. Dies löste natürlich einen riesigen Skandal aus. Was auch sonst? Ich habe den Eindruck, alle zeigen mit dem Finger auf sie und schreien: „Sie hat vom Dritten Reich gesprochen! Nein, undenkbar! Verstoßt sie!“

Sie hat lediglich das Ansehen der Mutter zu dieser Zeit gelobt. Das mag man nun sehen wie man will, aber nur weil es mit dem Dritten Reich zusammenhängt ist es doch nicht per se böse.

(Wobei man vielleicht noch anmerken sollte, dass die Rolle der Frau nur so hohen Stellenwert hatte, weil sie als Gebärmaschine diente.)

Ich mag ihre Ansichten zwar nicht teilen, aber diese Aufregung ist doch schwachsinnig.

Die schwarze Spinne

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Viele der alten deutschen Erzählungen sind wirklich wunderbar. Heute stelle ich eine davon vor: „Die schwarze Spinne“ von Jeremias Gotthelf.
Spinne

Die Geschichte setzt am Morgen der Taufe des Kindes ein. Die Familie wird beschrieben, die Eile und es kommt beinahe zu einer peinlichen Situation. Aber das Kind wird getauft und man begibt sich zum Haus zurück und speist zu Mittag. Danach vertreten sich die Anwesenden die Beine. Als der Großvater auf ein sehr altes Haus angesprochen wird, erzählt dieser die Geschichte. Die eigentliche Geschichte der schwarzen Spinne.
Die Ereignisse liegen an die 600 Jahre zurück. Damals stand in der Umgebung noch ein Schloss, dessen ritterlicher Bewohner sich einen Dreck um seine Bauern kümmerte und deren Arbeitskraft aufs Äußerste ausnutzte. Nun, schließlich kam es so, dass jener Ritter für sein Schloss einen Schattengang aus hundert Buchen verlangte. Die Buchen mussten über eine weite Strecke herangeschafft werden und die gesetzte Frist war unmöglich einzuhalten. In ihrer großen Not bot ein daherkommender Jäger ihnen seine Hilfe an. Doch den Leuten ist klar, dass es sich beim „Grünen“ um den Leibhaftigen handelt. Nach einigem Zögern und Zaudern kommt es, wie es kommen muss: Man nimmt die Hilfe an. Doch als Gegenleistung verlangt der Teufel ein ungetauftes Kind.

Die schwarze Spinne wird später, da man dem Grünen das Kind verwehrt, zu einem Instrument der Rache.

Bäumchen wechsel dich

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Schon wieder ein neues Design, das wird schon zwanghaft bei mir.
Stets auf der Suche nach dem perfekten Layout und Design.
Design: whiteflower

Hahaha, nicht gut

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