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sebadorn | blog

Anime: Gunslinger Girl -Il Teatrino-

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Gunslinger Girl -Il Teatrino-

Gunslinger Girl -Il Teatrino- (2008) setzt die Geschichte um die Kinder-Assassins und ihre Fratellos aus Gunslinger Girl fort und ist dabei weiterhin sehr nah am Manga. Genres sind Action, Drama und Psychological.

Diesmal erwartet einen auch eine Handlung mit rotem Faden: Terroristen wollen den Bau einer wichtigen Brücke nach Sizilien verhindern. Dafür werden die Bombenspezialisten Franco und Franca angeheuert und der noch junge Profi-Assassin Pinocchio zur Verstärkung abgesandt. Von den Mädchen steht diesmal Triela im Mittelpunkt, deren Aufeinandertreffen mit Pinocchio zur persönlichen Angelegenheit und Hauptthema dieser Staffel wird. Man erfährt zudem, wie sie zur Agency kam (Eine berührende Episode).

Gunslinger Girl -Il Teatrino-
Rico sieht ihrem Ich aus Staffel 1 nicht mehr ähnlich

Il Teatrino wurde von einem anderen Studio umgesetzt als die 1. Staffel und das sieht man auch. Es ist leider schlechter. Die Mädchen haben tellergroße Augen und sind äußerlich auf niedlich getrimmt – völlig unpassend für die ernste Story und ein Atmosphärekiller.

Eine seltsame Wandlung hat zudem Rico durchgemacht. Aus der ernsten Person wurde ein kindisch-lächelndes Mädchen. Was zum Henker ist da vorgefallen?! Sehr verstörend und völlig am Manga vorbei.

Gunslinger Girl -Il Teatrino-
Franco

Das Schöne ist, dass es keine Schwarz-Weiß-Malerei gibt. Klar, auf der einen Seite haben wir eine staatliche Organisation und auf der anderen Terroristen. Aber Franco, Franca und Pinocchio wird viel Aufmerksamkeit geschenkt; ihre Hintergründe werden erläutert – warum sind sie heute an diesem Punkt, was haben sie erlebt und was ist ihre Motivation? Wir erfahren es und ganz besonders: Wir verstehen es irgendwo auch.

Die Mädchen stellen nahezu eine dritte Partei dar. Zwar sind sie für die Social Welfare Agency so etwas wie lebendes Inventar und es besteht keine Chance, dass sie die Organisation verlassen werden – von können mal ganz zu schweigen – doch was gibt es sonst für Verbindungen? Sie haben keine echte Wahl, sie folgen nur den Anweisungen ihrer Fratellos. Ihnen ist es doch egal, auf welcher Seite sie kämpfen.

(Il Teatrino-Opening on YouTube)

Das Beste am Anime ist das Opening. Das soll keine gehässige Aussage sein, sondern im Gegenteil ein Hinweis auf den unglaublich genialen Song Tatta Hitotsu no Omoi von KOKIA. Das Opening taugt auch als Trailer. Anschauen!

Das Ending Doll von Lia und Aoi Tada (mal von der einen, mal von der anderen gesungen) ist auch recht nett, sehr ruhig. (Il Teatrino-Ending on Dailymotion.)

Gunslinger Girl -Il Teatrino-
Henrietta macht sich bereit

Fazit. Es ist immer noch typisch Gunslinger Girl, mit Fokus auf Beziehungen und persönlichen Geschichten; aber, wie auch schon bei der vorigen Staffel, ist Il Teatrino nichts, was ich mehrmals schauen kann. In Sachen Zeichenstil sehr viel schlechter als der Vorgänger, bei der Handlung wiederum stärker. Nicht um viel, aber Gunslinger Girl war insgesamt besser.

Note: 3,3

Gunslinger Girl -Il Teatrino-
Messer-Spezialist Pinocchio

Gunslinger Girl -Il Teatrino-
Selten: Triela mit offenen Haaren

Erwartet: Cencoroll

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Cencoroll Trailer 2 from toguchi on Vimeo.

Von Cencoroll (offizielle Seite) habe ich außer zwei Trailern noch nicht viel gesehen. Der Anime war bereits für 2008 angekündigt, wurde mittendrin fallen gelassen, dann wurde das Projekt doch wieder aufgenommen und jetzt … gibt es Trailer und große Erwartungen. Von einem Anime ähnlich verrückt/out-of-the-box wie FLCL wird gesprochen und allein das reicht, um mich Feuer und Flamme werden zu lassen.

Der grobe Plot: Mitten in der Stadt taucht ein großes Monster auf, das von einem Jungen kontrolliert wird. Das Mädchen Yuki kennt so ein Wesen bereits von ihrem Freund Tetsu, der eines aufgezogen und „Cenco“ getauft hat. Es wird zum Kampf kommen.

Via Affenheimtheater.

First Look: K-ON!

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(K-ON!-Ending on YouTube)

K-ON! wird seit dem 3. April ausgestrahlt; ich habe bisher zwei Episoden gesehen. Der Anime handelt vom Light Music Club mit seinen vier Mitgliedern Yui, Mio, Ritsu und Tsumugi. Wobei Yui erst noch lernen muss, wie man Gitarre spielt. Die Geschichte geht Richtung musikalische Komödie.

K-ON! Yui bei der Einführungsveranstaltung der Schule
Yui, Gitarristin in spe

Doch von Musik hat man leider noch nicht viel gemerkt; es gab eine schwache Vorführung für Yui (1. Episode) und die vier kaufen eine Gitarre (2. Episode). Aber das kann ja noch kommen. Bisher erhält man von Yui nur andauernd eine volle Moe-Breitseite (ungeschickt, leicht zu erschrecken, tagträumend …).

„Mädchen lernt Gitarre und sieht dabei ganz süß aus.“ Darauf läuft es hoffentlich nicht hinaus. Ich verspreche mir mehr von K-ON! und habe den Eindruck, dass es einfach noch besser werden muss. Musik, bitte.

K-ON! Mio – Idol und Waifu der K-ON!-Fans von /a/
Mio, schüchterne Bassistin

First Look: Fullmetal Alchemist: Brotherhood

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(FMA-Opening on YouTube)

Fullmetal Alchemist: Brotherhood ist die erneute Anime-Umsetzung des Mangas, die Anfang April diesen Jahres in Japan anlief. Die erste Folge sieht schon mal gut aus. Man merkt aber auch stark, dass sie nur als Einführung für die Charaktere gilt und mit vielen Appetithäppchen für den Zuschauer um sich schmeißt. Genres sind Action, Drama und Fantasy.

Um was geht es? Der Staat beschäftigt Alchemisten, die in der Lage sind auf geradezu magische Art Stoffe umzuwandeln und umzuformen, solange das Naturgesetz des Ausgleiches beachtet wird. Diese Leute sind Kämpfer. Die Brüder Edward und Alphonse Elric sind solche Alchemisten und auf der Suche nach dem Philosopher’s Stone, mit dem sie ihre Körper wiederherstellen wollen, die bei einem tragischen, alchemistischen Fehlversuch zerstört wurden.

Die Sängerin des Openings habe ich doch gleich an der Stimme erkannt! Es ist YUI mit dem Song Again.

Anime: Toradora!

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Toradora!

Toradora! (2008/09) ist eine einfallsreiche und unterhaltsame, aber auch dramatische Liebeskomödie, die weiß, wann Zeit für Scherze und wann Zeit für ernste Momente ist. Der Anime ist 25 Episoden lang.

Mit einer klassischen Verwechslung kommt alles ins Rollen. Schülerin Taiga steckt ihren Liebesbrief fälschlicherweise in die Tasche von Mitschüler Ryuuji. Sie bemerkt den Fehler und bricht nachts bei ihm ein. Bei dieser Begegnung stellen sie fest, dass sie in den besten Freund des jeweils anderen verliebt sind. Taiga und Ryuuji schließen sich zusammen, um sich gegenseitig zu verkuppeln. Von da an bringen sie viel Veränderung in ihrer beider Leben.

Toradora! Taiga Aisaka.
Raufboldin Taiga Aisaka

Toradora! Ryuuji Takasu.
Ryuuji hatte gerade eine Begegnung

Jeder Charakter ist in seiner Art unverwechselbar und verändert sich unter dem Einfluss seines Umfeldes. Selbst Nebencharaktere wurden mit liebevoll viel Persönlichkeit bedacht. Unvergessen bleibt ein Gespräch zwischen Ryuuji und Minorin über Geister und UFOs; die aber doch nur als Metaphern herhalten, Verstecke sind, für eine Unterredung über die eigenen Gefühle.

Den Haupt- und Nebencharakteren lassen sich keine festen Rollen zuordnen, von wegen: Ach, die ist immer gut drauf und steht mit dieser Person in jener Beziehung. Es ist, wie es normal ist – Menschen sind mehrschichtig und unter der Oberfläche gibt es weitaus mehr zu sehen. Bestes Beispiel ist Ami Kawashima. Sie wird uns als eingebildeter Charakter vorgestellt und versucht sich auch weiterhin so zu verhalten, entwickelt sich jedoch enorm weiter. Obwohl ein Nebencharakter, ist sie vielschichtig und interessant.

Toradora! Ami Kawashima.
Ami nimmt erstaunlich viel Rücksicht auf Gefühle

Die Mischung aus Komödie, Romanze und Drama geht derart gelungen auf, wie ich es noch nie erlebt habe. Der Humor wirkt nie erzwungen oder klischeehaft; er wird einfach aus der Situation heraus geboren. Umso interessanter wird es, wenn mit fortlaufender Geschichte vermehrt ernste oder berührende Momente auftauchen. In dieser Hinsicht ist vor allem Episode 8 ein Höhepunkt, der das Verhältnis zwischen Taiga und Ryuuji für den Zuschauer neu definiert.

Bereits einige Episoden vor Schluss lässt sich das Ende grob erahnen. Das ist aber auch die einzige vorhersehbare Komponente. Bei Toradora hatte ich nie das Gefühl, eine Durststrecke durchstehen zu müssen; es war durchweg unterhaltsam und hat seine Genres wohl-dosiert eingesetzt.

Toradora! Minorin Kushieda.
Freudenbündel Minorin

Fazit. Klasse Charaktere, die man nicht verstehen muss, aber trotzdem lieben kann; eine Geschichte, die aufgeht; ein Anime, der für Romance, Drama und Comedy die perfekte Mischung gefunden hat. Note 1,0.

Toradora! Taiga Aisaka.