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Anime: Higurashi no Naku Koro ni

Anime & Manga
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Higurashi no Naku Koro ni

Higurashi no Naku Koro ni (engl. Titel: When They Cry) stammt noch aus 2006, wo auch alle 26 Episoden ausgestrahlt wurden. Die Genres sind Horror, Drama, Psychological Thriller und Mystery. Der Anime ist aufgrund von extremer Gewaltdarstellung erst ab 18 Jahren geeignet.

Im Mittelpunkt steht der abgeschiedene, ländliche Ort Hinamizawa und dessen dunkle Vergangenheit. Seit fünf Jahren geschieht pünktlich zum lokalen Fest Watanagashi ein Mord und eine Person verschwindet. Die Bewohner sagen, dass es der Fluch des Gott-Dämonen des Dorfes, Oyashiro-sama, ist und tatsächlich trifft es nur Personen, die den Dämon verärgert haben könnten. Die Story folgt nun einer Gruppe Jugendlicher bestehend aus Keiichi, Rena, Mion, Shion, Satoko und Rika. Dabei ist der Anime in mehrere Untergeschichten aufgeteilt, die mal mehr und mal weniger etwas miteinander zu tun haben. Ein solcher Abschnitt dauert meist 5 Episoden.

Higurashi no Naku Koro ni

Es fängt mit dem Horror an. Die Freunde verändern sich, wechseln die Persönlichkeit, drohen, verfallen dem Wahnsinn. Überhaupt rutscht jede Geschichte immer weiter in den Wahnsinn ab und findet schließlich ihr Ende in grausamen Morden. Wir werden dabei so stehen gelassen, unverständig und der Frage auf den Lippen: Was ist da passiert? Nein, WARUM ist es passiert? Ganz besonders „wahnsinnig“ ist der erste Handlungs-Arc. Mann, das war der beste, sehr nervenzehrend!

Die restlichen Episoden geben nach und nach mehr Aufschlüsse über das Geschehene. Auf dem Silbertablett wird jedoch nichts präsentiert, wir müssen es uns selbst zusammenreimen; aus Informationen über die Vergangenheit der Personen und Aktionen, die dem Horror vorangehen. Doch Fragen bleiben offen. Higurashi wartet zuletzt noch mit einem großen Finale auf.

Higurashi no Naku Koro ni

So richtig seltsam ist der Zeichenstil, der jemand Animefremden zahlreiche Vorurteile bestätigen würde. Farbig knallige Haare, Kulleraugen und unproportional große Köpfe bei den Damen. Einen ernstere, düstere Aufmachung hätte tausendmal besser gewirkt, wie ich finde; aber die Rechnung geht auch so auf. Die packende Story macht in dieser Hinsicht vieles wieder wett. Diese ist verwirrend, verschlungen und ist selten voraussehbar; und das meine ich alles im Positiven.

Higurashi no Naku Koro ni
Rika

Fazit. Higurashi no Naku Koro ni erzählt mit den selben Charakteren verschiedene grausame Geschichten, um diese dann später spannend ansatzweise aufzuklären. Der Zeichenstil ist unpassend, aber es lässt sich mit Leben. Die gezeigte Gewalt, selbst nur deren Andeutung, ist nichts für zarte Gemüter und ist ein Teil dessen, was diesen Anime ausmacht. Note: 1,7.

Higurashi no Naku Koro ni
Rena ist ein fröhliches Mädchen

Anime: The Place Promised In Our Early Days

Anime & Manga
3

The Place Promised In Our early Days

The Place Promised In Our Early Days (jp: Kumo no Muk?, Yakusoku no Basho) gehört den Genre Drama, Romance und Sci-Fi an. Der Film ist 91 Minuten lang, wurde von Makoto Shinkai produziert und gewann fünf Awards. Andere Werke von Shinkai sind Voices Of A Distant Star (jp: Hoshi no Koe) und 5cm Per Second (jp: Byousoku 5 Centimeter).

One of the things that we admired was our classmate, Sayuri Sawatari. And the other was that enormous tower that rose beyond the border across the Tsuyaru Strait.

Hiroki und Tayura sind noch Schüler und arbeiten nebenher in einer kleinen Waffenfabrik, in der geradezu eine familiäre Atmosphäre herrscht. Von ihrem Chef erhalten sie benötigte Bauteile, um an ihrem Flugzeug zu arbeiten. Einst fanden die beiden einen abgestürzten, militärischen Flugapparat und statt dies zu melden, versteckten sie ihn in einer alten Lagerhalle weit außerhalb der Stadt. Nun sind sie drauf und dran die Bella Ciel zu reparieren, um damit zu fliegen. Ziel ist der geheimnisvolle, kilometerhohe Turm im Nordteil Japans, der stets und überall in der Ferne aufragt. Zu den Beiden stößt noch ihre Mitschülerin Sayuri, in die sich Hiroki verliebt. Die Drei legen ein Versprechen ab, zusammen zum Turm zu fliegen. Doch bevor überhaupt die Bella Ciel fertiggestellt wird, verschwindet Sayuri spurlos. An dieser Stelle gibt es einen Schnitt und die Story setzt drei Jahre später wieder ein.

The Place Promised In Our Early Days hebt sich mit einer grandiosen Optik von anderen Animes ab. Diese Stärke braucht der Film auch, denn aus der Story wurde leider nicht alles herausgeholt, was möglich gewesen wäre. Der Fokus ist zu sehr auf Sayuri und ihre Verbindung zum Turm gerichtet, jegliche Beziehungen zwischen den Charakteren verblassen daneben ein wenig.

Auf das Werk aufmerksam geworden bin ich durch das schöne Ending Theme Kimi no Koe. Musik wird perfekt eingesetzt, um die Szenen zu untermalen; meist ruhig und langsam, gespielt auf Violine und Klavier. Überhaupt ist es die Violine, die dem Zuschauer mit die emotionalsten Momente schenkt. Der Anime ist zu empfehlen.


Hiroki mit dem Turm im Hintergrund

Sayuri

Hiroki und Tayura in der Bahn