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sebadorn | blog

Anime: Spice and Wolf

Anime & Manga
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Spice And Wolf (2008) dauert 13 Episoden, um dann unzufriedenstellend zu enden. Aber wie vor Kurzem gesehen, kommt bald die 2. Staffel, also ist alles wieder gut. Einen Genreschwerpunkt gibt es nicht. Wir haben ein wenig Drama, ein wenig Adventure, ein wenig Fantasy und ein wenig Romance und das in einer mittelalterlichen Umgebung.

Der fahrende Händler Lawrence Craft besucht mal wieder die Stadt Pasroe, wo zur Zeit ein Erntefest zu Ehren der Erntegöttin Horo stattfindet. In der Nacht seiner Weiterreise findet er in seinem Wagen eine Frau mit Wolfsohren und Schwanz, die sich ihm als eben jene Wolfsgöttin Horo vorstellt. Sie möchte zurück in ihre Heimat im Norden reisen und sich dafür Lawrence anschließen.

Spice And Wolf
Lawrence und Horo

Das Augenmerk ruht stets auf den beiden Hauptcharakteren: Lawrence und Horo, eine ideale Kombination. Horo „die Weise“ erweist sich aufgrund ihrer über Jahrhunderte angesammelten Erfahrung als äußerst gewieft und während Lawrence kalkuliert an Geschäfte herangeht, greift sie bisweilen frech ein. Wie nicht anders zu erwarten, kommen die beiden sich allmählich näher. Diese Entwicklung von Partnern zu Freunden zu Mehr-als-Freunden entfaltet sich sehr unauffällig. Als würde man einer Pflanze beim Gedeihen zusehen.

Spice And Wolf
Schäferin Chloe

Ein Dankeschön dahingehend, dass Lawrence nie eine klischeehafte Blutfontäne aus der Nase schießt, obwohl Horo die erste Folge über nackt herumläuft. Spice And Wolf erzählt seine Geschichte ernsthaft.

Das Opening (mit Tabi no Tochuu von Kiyoura Natsumi) stimmt bereits sehr schön auf den Anime ein. Wozu noch einen Trailer? Das Ending wiederum ist … ein Spezialfall. Nach fünfmaligem Hören hat man einen charmanten Ohrwurm.

Spice And Wolf

Fazit. Ein Roadmovie mit sympathischem Charakterpaar. Manchmal vielleicht etwas zäh, aber eine Art von Anime, wie sie eher selten vorkommt. Weniger protzig, sondern ernst und ohne vorhersehbare Handlung.

Note: 2,7

Spice And Wolf

Spice And Wolf

Weihnachtsgottesdienst

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In den ersten beiden Stunden fand heute morgen wieder der Weihnachtsgottesdienst der AES statt. Immer wieder schön und eine tolle Veranstaltung. Schüler der Stufe 11 bereiten alles vor, andere Klassen und Kurse beteiligen sich irgendwie, z.B. durch kleine Aufführungen oder einen Film. Eine Musiklehrerin begleitete den Chor auf dem Keyboard, was wirklich drollig aussah. Sie erinnerte mich an Schröder von den Peanuts. Das diesjährige Motto war „Ruhe“.

Ruhe ist für mich: Wenn die Sonne ins Zimmer scheint die Lehne des Stuhles zu neigen, das Fenster zu öffnen und die Beine auf die Fensterbank zu legen.

Mutter Gottes?

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Warum wird Maria eigentlich als Mutter Gottes bezeichnet? Sie ist doch die Mutter von Jesus, dem Sohn Gottes. Oder hängt das mit der Dreifaltigkeit zusammen, nach der Vater, Sohn und der heilige Geist zusammen als Gott betrachtet werden?

Die schwarze Spinne

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Viele der alten deutschen Erzählungen sind wirklich wunderbar. Heute stelle ich eine davon vor: „Die schwarze Spinne“ von Jeremias Gotthelf.
Spinne

Die Geschichte setzt am Morgen der Taufe des Kindes ein. Die Familie wird beschrieben, die Eile und es kommt beinahe zu einer peinlichen Situation. Aber das Kind wird getauft und man begibt sich zum Haus zurück und speist zu Mittag. Danach vertreten sich die Anwesenden die Beine. Als der Großvater auf ein sehr altes Haus angesprochen wird, erzählt dieser die Geschichte. Die eigentliche Geschichte der schwarzen Spinne.
Die Ereignisse liegen an die 600 Jahre zurück. Damals stand in der Umgebung noch ein Schloss, dessen ritterlicher Bewohner sich einen Dreck um seine Bauern kümmerte und deren Arbeitskraft aufs Äußerste ausnutzte. Nun, schließlich kam es so, dass jener Ritter für sein Schloss einen Schattengang aus hundert Buchen verlangte. Die Buchen mussten über eine weite Strecke herangeschafft werden und die gesetzte Frist war unmöglich einzuhalten. In ihrer großen Not bot ein daherkommender Jäger ihnen seine Hilfe an. Doch den Leuten ist klar, dass es sich beim „Grünen“ um den Leibhaftigen handelt. Nach einigem Zögern und Zaudern kommt es, wie es kommen muss: Man nimmt die Hilfe an. Doch als Gegenleistung verlangt der Teufel ein ungetauftes Kind.

Die schwarze Spinne wird später, da man dem Grünen das Kind verwehrt, zu einem Instrument der Rache.