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sebadorn | blog

Webmanga: Aoi House

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Aoi House

Die männlichen Studenten Alex und Sandy werden aus den Unterkünften des Colleges geworfen und suchen eine neue Bleibe. Am Schwarzen Brett finden sie eine Anzeige der Aoi House-WG, die weitere Anime-Fans sucht. Genau das Richtige für die beiden! Bisher besteht die WG nur aus Frauen, doch sie dürfen einziehen. Bleibt nur noch das Missverständnis, dass da eigentlich ein „Y“ vor das „Aoi“ gehört.

Aoi House war beliebt genug, um nach einer Überarbeitung als gedruckter Manga veröffentlicht zu werden. Die Genres sind Comedy und Harem, die Zielgruppe Shounen. In der Story finden sich etliche Referenzen zu anderen Werken – Anime, Manga, Serien, Spielen.

Ich habe bisher zwei Drittel gelesen und amüsiere mich herrlich. Da bleib ich dran! Selber lesen könnt ihr bei Gomanga: Aoi House.

Manga: Highschool of the Dead

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Highschool of the Dead

Die Story von Highschool of the Dead stammt von Daisuke Satou, künstlerisch umgesetzt wird sie von Shouji Satou (der sonst nur Hentai-Werke zeichnet Ôo). Die Serie richtet sich an Shounen und gehört den Genre Action, Horror, Mature und Ecchi an. Die Veröffentlichung begann im September 2006 und wird monatlich kapitelweise fortgesetzt. Was euch nach dem Lesen des Titels bestimmt schon klar war: Hier geht es um Zombies!

Die Geschichte setzt mitten im Geschehen ein und zeigt erst einmal die drastischen Ausmaße. Drei Schüler, darunter zwei der Hauptpersonen: Takashi und Rei, flüchten auf das Dach ihrer Schule und verbarikadieren sich dort. Das Konzept „aim for the head“ ist ihnen bereits bewusst. In einer Rückblende sieht man als nächstes, wie es zwei Stunden zuvor begann: Wie der erste Zombie die Epidemie zur Schule bringt, wie Panik ausbricht und was für egoistische Arschlöcher Menschen in Extremsituationen sein können. Und man erfährt auch, dass eine der nun auf dem Dach festsitzenden Personen vorher gebissen wurde.

Der Handlungsort bleibt nicht lange die Schule. Es bildet sich eine leicht klischeehafte Gruppe, die sich nach draußen zu einem Bus durchkämpft und so entkommt. Die Gruppe besteht aus: Takashi (Anführer), Rei, Saeko (Schwertkämpferin), Saya (Genie), Kohta (Waffennarr) und Shizuka (Krankenschwester). Aber was bedeutet schon „entkommen“?


Highschool of the Dead


The World is destroyed in a single day, I get together with a group of people I hardly know and am forced to fight, and now I'm stuck doing all this heroic-looking crap.

Ich schmeiße hier recht großzügig mit dem Begriff „Zombies“ um mich, im Manga werden die Infizierten jedoch nur als „Them“ (inklusive Anführungszeichen) referenziert. Darüber wird später sogar ein Gespräch geführt, was für einen Augenblick eine nicht erwartete Tiefe hineinbringt. Das Entfremden des Feindes, damit das Töten leichter fällt. Auch gefallen hat mir die Idee, einen bestimmten Typ von Leuten einzubringen, der mir in noch keiner ähnlichen Geschichte aufgefallen wäre. Leute vom Schlag „Hört-auf-zu-töten-wenn-wir-vernünftig-mit-ihnen-reden-lässt-es-sich-bestimmt-lösen“. Das sagen sie auch nur, solange sie ihn Sicherheit sind. Was nie lange währt.

Sehr schön: Die Charaktere sind nicht flach. Zwar steckt jeder in einer gewissen klischeehaften Rolle, hat aber seine eigene Vergangenheit, Erfahrungen und seinen eigenen Charme. Und vor allem: Ihre Persönlichkeit entwickelt sich! Man möchte keinen mehr aus der Gruppe wegdenken.

Eine kleine emotionale Grausamkeit findet sich am Ende jedes Bandes. Auf der letzten Seite sind Ausschnitte, die verschiedene Personen zeigen, wie sie vor dem Ausbruch lebten, nun aber tot/untot sind oder unter schlimmen Bedingungen ums Überleben kämpfen. Eine gute Idee, die dem Feindbild „Them“ wieder das Menschliche zurückgibt und vor Augen führt, wie gut es einem doch eigentlich ging.

Genre Ecchi ist drin. Jedoch nie im Zusammenhang mit Zombies. Das halte ich für wichtig, mal ausdrücklich zu sagen. Keine Abartigkeiten in diese Richtung. Nur weibliche Charaktere, die alle unter Schulterschmerzen leiden müssten.

Viele Referenzen zu anderen Werken tauchen auf, meist im Kapitelnamen (Alice in Dead land, Guns N’DEAD’s), doch auch andersweitig. Ich war doch überrascht, als da plötzlich Shaun aus Shaun of the Dead mit seinem Cricketschläger an der Tankstelle stand.

Highschool of the Dead ist eine Empfehlung für jeden jungen, männlichen Erwachsenen, der gerade eine Zombie-Phase durchmacht. Tiefe philosophische Ansätze und komplizierte Beziehungen gibt es nicht; nur grandios umgesetzte Actionszenen mit – das als Warnung – einem hohen Grad an Gewaltdarstellung. FSK 18 entspräche das vermutlich. In Deutschland wurde die Serie ohnehin noch nicht lizensiert.


Highschool of the Dead


Quellen: Baka-Updates, Wikipedia.

The Mecha Fetus Visual Blog (Blogs I Love – Part 1)

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The Mecha Fetus Visual Blog

Welcome To The Dream Of Future

Beschreibung: Entwürfe, fertige Zeichnungen (koloriert und nicht koloriert), Pixelgrafiken und GIF-Animationen in bestem Manga-Stil. Einer der Autoren gestaltet die Charaktere des PS2-Spiels Persona und das Musikvideo zu Do the Whirlwind der Band Architecture in Helsinki stammt ebenfalls von jemandem dort.

Warum mag: Ich schau die Werke an, denke mir „Das würde ich auch gerne können“ und erfreue mich an dem Zeichenstil, der mir gefällt. Selbst die unappetitlichen Werke sind noch toll.

Mecha Fetus Visublog: visublog.mechafetus.com

Nana’s Everyday Life

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Nana’s Everday Life

Ein Web Manga von Daniel Kim, der großteils auf Elfen Lied und ein wenig auf Gunslinger Girl aufbaut. Was scheinbar als Parodie auf Elfen Lied beginnt, entwickelt sich unerwartet weiter. Der Humor ist tief-tief schwarz; dermaßen, dass einen die Geschichte vom Leben Nanas deprimiert.

Clone.Manga: Nana’s Everday Life

Manga: Yotsuba&!

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Yotsuba

Yotsuba&! (Original: Yotsuba to !) stammt sowohl in Story als auch Zeichnung von Kiyohiko Azuma. Der Manga wurde 2003 serialisiert und wird noch fortgesetzt. Bisher erschienen 58 Kapitel – 55 davon in acht Bänden.
Von Azuma stammt ebenfalls der erfolgreiche Manga Azumanga Daioh. Genretechnisch gehört Yotsuba&! in die Kategorien Comedy und Slice of life.

Auf dem Japanese Media Arts Festival 2006 gewann Yotsuba&! den Preis für Exzellenz und 2008 wurde der Manga für den Osamu-Tezuka-Kulturpreis nominiert.

Die Story

Yotsuba mit vierblättrigem Kleeblatt

Die kleine Yotsuba Koiwai und ihr Adoptiv-Vater ziehen vom Land in eine kleine Stadt. Die beiden freunden sich gleich mit der Nachbarfamilie Ayase an, die aus der 12-jährigen Ena, der 16-jährigen Fuuka, der 19-jährigen Asagi und deren Eltern besteht.

Die Hauptrolle übernimmt meist Yotsuba, die überaus aufgeweckt, unbedarft und chaotisch ist. Da sie von Nichts eine Ahnung hat, doch sehr neugierig und tatkräftig ist, tappst sie von einem Alltagsabenteuer ins nächste. Zu ihrem Wesen gehört es auch, dass sie nahezu allem etwas Positives abgewinnen kann.

Anime?

Obwohl Azumanga Daioh ein voller Erfolg war, ist für Yotsuba&! keine Umsetzung geplant. Azuma begründet es damit, dass die Story und der Stil nicht für einen Anime geeignet wären.

Meinung

(Würde ich ein Wertungssystem einführen, gäbe es 10 von 10 Sternen.)

Jedes Kapitel von Yotsuba&! beschenkt mich mit guter Laune.
Es ist einfach göttlich. Einer meiner absoluten Lieblingsmanga!

Kapitel 1 & 2 anlesen

Yotsuba&! erscheint im TOKYOPOP Verlag. Auf deren Seite kann man die ersten beiden Kapitel auf deutsch lesen.

Yotsuba&! anlesen: tokyopop.de/mangaonline/player.php?…

Links

Baka-Updates: mangaupdates.com/series.html?id=5
Pants Man: vgcats.com/cameos/Yotsubato!07-11.jpg
Wikipedia: en.wikipedia.org/wiki/Yotsuba%26!