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sebadorn | blog

Review: Zoku Sayonara Zetsubou Sensei

Zoku Sayonara Zetsubou Sensei
Quelle: anisearch.de

Zoku Sayonara Zetsubou Sensei (2008) kommt vom Studio Shaft und fällt in die Sparte Comedy, gerichtet an Seinen. Das Opening hat mal wieder herzlich wenig mit dem Anime zu tun, hat dafür aber auch wieder einprägsame Stellen. Runba, Runba, Runba, Runba, Runba.

Inhaltlich läuft es ab wie schon in der 1. Staffel Sayonara Zetsubou Sensei. Herausgepickte gesellschaftliche Beobachtungen werden schelmenhaft übertrieben und auseinandergenommen und manchmal auch Anime-Genre parodiert, z.B. Magical Girls oder Mecha. Während ich mir zuvor folgende Bemerkung verkniffen habe, passt es jetzt zu gut: So ein Dadaismus! Was in einigen Episoden abläuft ist einfach nur noch schräg. Richtig schräg.

YouTube: Zoku SZS OP

Der teils kuriose Inhalt gepaart mit schnellen Szenenwechseln und wenigen Zusammenhängen ist durchaus anstrengend zu verfolgen. Belohnt wird man dafür mit vielen Waaas-zum-Henker?!-Momenten, die einen zum Lächeln bringen. Dann aber leider auch nur zum Lächeln, denn wirkliche Lacher gibt es selten. Gut, aber kein Überflieger eben.

Zoku Sayonara Zetsubou Sensei
Ladies and Gentleman, ich hoffe Ihnen gefällt die Vorstellung

Seine meisten Pluspunkte sammelt der Anime mit seinen Charakteren. Die Gruppe psychologisch auffälliger Schülerinnen um den selbstmordgefährdeten Lehrer Nozomu Itoshiki strotzt vor Individualität und gibt der Story erst die Farben. Da auf alle in etwa gleichwertig eingegangen wird, ist für Abwechslung gesorgt. Einiges an Running-Gags miteinbegriffen.

Der Animationsstil wird diesen Charakteren sehr gerecht. Die Detailarmut lässt viel Raum für Farbenspiele – Szenen, die nur aus wenigen, kräftigen Farben bestehen und eine Situation unterstreichen. Da gab es Nichts, an das ich mich hätte gewöhnen müssen; den Stil fand ich von Anfang an klasse und er wird auch gekonnt eingesetzt.

Zoku Sayonara Zetsubou Sensei
Nachts ist die Schule ein anderer Ort

Fazit. Zoku Sayonara Zetsubou Sensei lebt von seinen bunten Charakteren und einem passenden Animationsstil. Die leicht dadaistischen Episoden können mitunter anstrengend werden, dafür hat man so etwas noch nicht gesehen.

Note: 2,7

Zoku Sayonara Zetsubou Sensei
FFFFFFFFFFFFFUUUUUUUUUUU…

Nana’s Everyday Life

Nana’s Everday Life

Ein Web Manga von Daniel Kim, der großteils auf Elfen Lied und ein wenig auf Gunslinger Girl aufbaut. Was scheinbar als Parodie auf Elfen Lied beginnt, entwickelt sich unerwartet weiter. Der Humor ist tief-tief schwarz; dermaßen, dass einen die Geschichte vom Leben Nanas deprimiert.

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