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sebadorn | blog

[Review] Katanagatari

Anime & Manga
8

Katangatari

GenresAdventure, Drama, Romance
VorlageLight Novel
Episoden12 Folgen à 50 Minuten
StudioWhite Fox
Jahr2010
Opening 1Meiya Kadenrou von Minami Kuribayashi (youtube.com)
Opening 2Katana to Saya von ALI PROJECT (youtube.com)
Endings12 verschiedene
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Monthly Review of Strange Manga #07

Anime & Manga
3

Negativ Happy Chainsaw Edge

Negative Happy Chainsaw Edge bedient sich für den Einstieg einem alten Element: Gut gegen Böse. Die junge Eri begegnet eines Nachts dem Mann mit der Kettensäge und spürt, dass dieser das Böse verkörpern muss. Sie entdeckt urplötzlich ein übermenschliches, kämpfer­isches Talent an sich und fortan treffen sich die beiden immer wieder. Sie spürt, wo er wann ungefähr auftaucht und bekriegen sich dann bis aufs Blut bis der Mann wieder verschwindet. In diesen Kampf wird der Protagonist, ein echter Normalo, hineingezogen. Was er erst nicht will, dann doch versucht heldenhaft zu sein, kläglich scheitert und schließlich doch aus abenteuer­haftem Spaß und Zuneigung Eri begleitet.

The chainsaw man is right in front of me. A completely understandable source of all evil. That itself is my one hope.

Die Kämpfe erscheinen nie wirklich wichtig zu sein. Eri kann noch so dick auf­tragen, dass die Zukunft des Guten bedroht ist, aber dieses Ritual von warten, treffen, kämpfen, gehen ist mehr ein Synonym – eine praktische Lektion über Leben und Sterben. Am Ende bleibt das Gefühl, man habe hier eine Geschichte gelesen über zwei Teenager und wie sie ihre psycholo­gischen Probleme überwinden; völlig ohne Heldenkram und Übernatürliches.

Arakawa Under the Bridge – Erster Eindruck

Anime & Manga
4

Arakawa Under the Bridge

Schräg ist es, das Arakawa Under the Bridge. Schräg, aber man erkennt noch eine Story und kann ihr tadellos folgen. Es ist aber auch recht einfach: Junger reicher Mann stürzt von Brücke in Fluss und wird von junger Dame gerettet. Seit Kindheit wurde im äußerst drastisch beigebracht, nicht in der Schuld anderer zu stehen, und so will er um jeden Fall die Rettung vergüten. Das Einzige, was ihr – Nino – einfällt, ist, dass er ihr Lover wird und zu ihr zieht – Unter die Brücke.

Unter der Brücke lebt ein ganzer Haufen sozialer Outcasts und ihr „Bürgermeister“ ist ein Mann im Kappa-Kostüm (jap. Froschwesen), der den Neuling „Recruit“ – kurz: Rec – tauft. Dann bekommt er noch Ärger mit einem Mann mit Sternmaske, einer männlichen Nonne mit Schuss­waffe und sicher noch mehr, denn das wird noch nicht das Ende vom Lied gewesen sein. Zwischen diesen merkwürdigen Momenten bahnt sich allmählich eine Romanze zwischen Rec und Nino an. Naja, vielleicht.

Arakawa Under the Bridge

Es ist lustig, es ist schräg und so würde ich sagen: Es ist ganz nett. Das Opening „Venus and Jesus“ ist auch recht bezaubernd.

Wird weitergeschaut.

Review: Honey and Clover

Anime & Manga
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Honey and Clover

Honey and Clover (2005) wurde von J.C.Staff animiert. Der Anime richtet sich an Josei und beinhaltet die Genre Comedy, Drama und Romance. Die Handlung folgt den Studenten Takemoto, Morita, Mayama, Yamada und Hanamoto. Es geht um die Beziehungen untereinander, die Liebe und gelegentlich auch die Frage nach dem, was später sein wird. Man bleibt ja nicht ewig Student …

Honey and Clover
Morita hat sich mal wieder verausgabt

Honey and Clover widmet sich ganz seinen Charakteren. So ist die Geschichte weder spannend gehalten, noch ereignet sich ein großes Event, das alles auf den Kopf stellt. Nein, hier haben wir pures Slice of Life – Lebensausschnitte. Ein Anime über die Träume und Ängste seiner Protagonisten.

Die Situationen möglichst gefühlsnah zu übermitteln gelingt dabei sehr gut und so war ich am Ende von mancher Folge etwas niedergeschlagen oder hatte Angst vor dem Altwerden. Das war auch zugleich angenehm, denn wenn der Zuschauer berührt ist – wenn nach der Folge noch ein Gefühl hängenbleibt –, wurde definitiv etwas richtig gemacht.

Honey and Clover
„Hagu“ Hanamoto

Da als Zielgruppe Josei angegeben wurde, war ich doch gespannt, ob und was nun anders ausfällt. Hier lag ein Unterschied im Zeichenstil. Alles wirkt wie aus einem Malbuch mit viel Aufmerksamkeit auch für Hintergründe. Eine durch und durch angenehme Abwechslung fürs Auge. (Außerdem hat von den männlichen Hauptcharakteren niemand einen halben Harem an der Backe.)

Was nichts mit der Zielgruppe zu tun hat und ungewöhnlich ist, ist die hohe Anzahl an Insert Songs. Jede Episode gibt es neben dem Opening und Ending noch eine Stelle, in der ein Lied eingespielt wird und das Geschehen schön untermalt. Ein Anteil dessen, was die Atmosphäre des Anime aufbaut.

Honey and Clover
Takemotooo!

Fazit. Die Story von Honey and Clover wirkt anfänglich langweilig, kommt einem durch seine Charaktere aber immer näher. Ein wunderbarer Slice of Life-Anime, der seine Zuschauer gefühlsmäßig zu bewegen weiß.

Note: 1,7

Honey and Clover

Review: Clannad

Anime & Manga
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(Clannad OP on YouTube)

Clannad (2007-2008) stammt von dem Studio Kyoto Animation. Genre sind Comedy, Drama und Romance; mit der Zielgruppe Shounen.

Schüler Tomoya trifft auf dem Weg zur Schule das Mädchen Nagisa, die schüchtern ist und (daher) keine richtigen Freunde hat. Er begegnet ihr öfter und hilft ihr, ein wenig offener zu werden, während er sich allmählich in sie verliebt. Im Verlauf lernt er mehr Mädchen an seiner Schule kennen, darunter auch Fuka, die immer allein im Klassenraum sitzt und schnitzt. Und dann ist da noch das Mädchen in einer menschenleeren Welt, deren Sein Rätsel aufgibt.

Clannad
Nagisa

Clannad habe ich angefangen, weil ich viel Gutes über das Sequel Clannad After Story gelesen habe. So bin ich mit positiven Erwartungen auch an Clannad herangegangen. Und wurde enttäuscht.

Clannad
Tomoya in Bedrängnis durch Kyou

Die Qualität der Episoden schwankt sehr stark. Den wenigen guten, wie z.B. jene um Kotomis Vergangenheit oder Nagisas Theater-Auftritt, stehen viele eher langweilige gegenüber. Gelegentlich hatte ich auch den Eindruck von einer erzwungenen Atmosphäre; von wegen „Diese Szene ist emotional, sei mitgenommen und berührt!“

Nachdem Fukas Rolle eigentlich zu Ende ist, hat sie immer wieder Auftritte in Form eines Running-Gags. Sie taucht auf, baut Mist und verschwindet – dabei hat sie die Stimmung gleich wieder neutralisiert. Lustig gemeinte Momente gibt es viele, durchaus zu viele, aber wirklich zum Lachen gebracht hat mich keiner. Clannads Stärke wäre das Drama; eine Karte, die nicht voll ausgespielt wurde.

Clannad

Gelegentlich gibt es Szenen eines Mädchens, das in einer menschenleeren Welt lebt. Sie erschafft aus Schrott einen kleinen beseelten Roboter, der ihr Gesellschaft leistet. Diese Abschnitte erklären nicht viel, man kann nur erahnen, dass diese Welt ein Abbild der Emotionen der realen Welt ist.

Einiges hätte sich aus diesem Inhalt herausholen lassen, zeigen sich doch sehr interessante Ansätze. Leider bleibt es nur ein Element im Anime, mit dem ein wenig gespielt wird. Schade.

Clannad
Leg dich nicht mit Tomoyo an

Nur eine persönliche Sache, aber ich mag die Optik von Clannad nicht sehr. Die eckigen Augen und für mein Gefühl immergleichen Gesichtsformen … naja. Das die Optik kein Entscheidungsmerkmal sein darf, hat jedoch bereits Higurashi no Naku Koro ni bewiesen.

Clannad
Kotomi das Genie

Clannad
Fuka mit obligatorischem Seestern

Fazit. Clannad ist meiner Meinung nach weder Fisch noch Fleisch. Von den drei Bereichen Drama, Comedy und Romance wird in keinem eine besondere Leistung erbracht.

Note: 4,0

Clannad