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sebadorn | blog

Die Sorgenkonstante

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Der Artikel ist schon etwas älter, englisch und dem ein oder anderen bereits bekannt: The Worry Constant von bearskinrug.co.uk. Aber ich habe mir gedacht: „Hey, diese fundamentale Erkenntnis menschlicher Psyche musst du noch einmal hervorholen!“

Die zentrale Aussage, um die sich alles dreht, lautet: Der Mensch kann sich nicht dauerhaft sorgenfrei fühlen. Nachdem man ein Problem angepackt und gelöst hat, fühlt man sich zwar vorübergehend spitze und sorgenfrei. Aber das hält nicht lange an. Nach und nach fangen die kleinen „Nöte“, die einem während dem großen Problem kaum auffielen, an, genauso ins Gewicht zu fallen, wie das Problem von zuvor. Die gefühlten Sorgen des Mannes, der gegen die Mafia aussagt, und die des Kindes, das sein Eis fallen ließ, sind daher durchaus zu vergleichen.[1]

Alles strebt der Sorgenkonstante entgegen.

Mein kleiner Umriss hier soll nur Appetit auf den ganze Artikel machen.
Absolut lesenswert! (Und auch nicht allzu lang.)

[1] sinngemäß übersetzt nach http://www.bearskinrug.co.uk/_articles/2007/05/17/the_worry_constant/

Arbeit an den Abizeitungs-Kommentaren

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Etwas vorneweg: Es macht mir selbstverständlich nichts aus, Kommentare zu löschen oder zu ändern, die doppelt sind, aus Versehen leer abgeschickt wurden, der Name fehlt oder der Inhalt noch einmal umformuliert werden soll. Wirklich: Kein Problem, ich habe vollstes Verständnis und es macht kaum Arbeit. Ich freue mich darüber, denn es bedeutet, ihr nehmt den Inhalt der Abi-Zeitung ernst und helft mit, ihr einen (inhaltlich) guten Schliff zu verpassen. Wie gesagt, das vorneweg.

Bei der Entwicklung des Kommentarsystems habe ich einen entscheidenden Fehler begangen: Ich habe nicht mit der Boshaftigkeit einiger MitschülerInnen gerechnet. Dass es dumme Kommentare geben würde, war mir klar. Aber es ist doch etwas ausgeartet.

Platz 1 der Beleidigungen (aber so was von mit Abstand): Lauch!
Den zweiten Platz teilen sich Wörter wie Besen, Fettsack oder Nutte.
Dann gibt es diese Beleidigungen auch noch einmal in ausformulierter Form. Geradezu möchte ich sagen: „Hut ab vor den Leuten, die immerhin den Schneid besitzen, ihren Namen zu nennen.“ Macht es aber auch nicht wirklich besser.

Nächster Punkt – ich bin wirklich zu gutgläubig – ist das Verfassen von Kommentaren unter anderem Namen. Muss ich noch mehr dazu sagen? Die entsprechenden Inhalte kann man sich ausmalen.

So, ein paar ausformulierte (sogar von der Person unterschriebene! – Hut ab!) Bosheiten gelöscht. Kommt gleich als nächster Kommentar dort, warum der Kommentar denn gelöscht sei. <ironie>Oh ja, warum bloß?</ironie>

Schon mal nachgedacht, was der Mist nach sich zieht? Kurz vorm Abi noch einmal schön Feindschaften aufbauen/ausbauen, MitschülerInnen enttäuschen und verdammt noch eins, mir eine Menge Arbeit aufhalsen! Ich warte mit dem Löschen doch nicht erst, bis die Person die Bosheiten gelesen hat! Die fliegen gleich raus!

Leute, erzieht eure Kinder bitte niemals so, wie ihr euch momentan verhaltet! (Gilt für die Knallköppe, die ich soeben beschrieben habe.)

So, Dampf abgelassen, nun geht's besser. Kommentare lassen sich ohnehin nur noch bis Dienstag (29. Januar) eintragen. Danach gibt es nur noch Anschauen und neue Kommentare/Änderungen per E-Mail- oder mündlicher Nachfrage.

Wer sich nun fragt: „Warum kann man überhaupt anonym Kommentare schreiben?“ dem sage ich, dass das durchaus so gewollt ist. Vielleicht will man auch mal etwas (Nettes) sagen, ohne dass die Person weiß, von wem es kommt. Ich habe von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht, finde aber, dass es auch dazugehört. Das einzige, was ich nachträglich gerne anders machen würde, wäre einen Beleidigungs-Spam-Filter einzubauen und ein leichter zu bedienendes und schnelleres Interface, als es phpmyadmin bietet.

Jahrbuch der Stufe 10

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Gerade habe ich das alte Jahrbuch der Stufe 10 ausgekramt und darin geblättert. Jetzt ist es erst so richtig interessant, da ich mittlerweile die meisten Leute darin auch kenne. Nur leider können die Anworten nicht mehr als aktuell gewertet werden. Sehe ich besonders deutlich bei meinen eigenen. Oh, jetzt kommt's, die Umfragen von damals:

Für wen ist im Himmel schon ein Platz reserviert?

  1. Sebastian Dorn

Wer hält sich aus allem raus?

  1. Sebastian Dorn

Die anderen Namen – insgesamt wurden immer drei Plätze genannt und noch zwischen Männlein und Weiblein unterschieden – lasse ich mal aus. Meine Platzierung stimmt trotzdem. Ich glaub, ich habe mich seit damals doch sehr verändert. Zum Besseren hin. Aber dies zu beurteilen liegt nicht in meiner Befugnis.

Hach, ich freue mich jetzt schon drauf, später einmal unsere Abi-Zeitung in die Hände zu nehmen und durchzublättern, während warm die Sonne ins Zimmer scheint und eine kühle Brise durchs geöffnete Fenster hineinstreift. Und dann werde ich mir denken: „Du meine Güte, was habe ich denn da für Mist in meinen Steckbrief geschrieben?!“

Wir müssen in ein paar Jahren unbedingt einmal ein Treffen der ehemaligen Stufe 13 der AES abhalten!

45 Minuten Sportlerkarriere

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Heute in Sport wurde erneut Volleyball gespielt. (Doch vielleicht das letzte Mal? Thema abgeschlossen?) Besonderheit: Beide Sportkurse, die gleichzeitig Unterricht haben, spielen zusammen. In der kurzen Zeit haben ich wohl so etwas wie eine komplette Sportlerkarriere durchlebt …

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten der Durchbruch: Zehn Aufschläge oder mehr in Folge. (Soll heißen: Mein Team hat andauernd gepunktet, während ich Aufschlag machte.) Mein Team feuert mich an, wohl eher spaßhaft, aber wenn man sonst nur durchschnittlich im Sport ist ein gutes Gefühl! Wie es scheint, habe ich jetzt allerdings einen neuen Spitznamen: Sebadorn. Na toll, ob ich das bis zum Abi wieder aus den Köpfen der Leute bekomme?

Tiefpunkt: Meine letzten beiden Aufschläge versemmelt. Das letzte Spiel darum, wer abbauen muss, verliert mein Team.

Sollten wir als nächstes Badminton spielen, wird es Zeit der Karriere wieder einen Stoß nach oben zu geben! ;)

Tod eines Handlungsreisenden

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Gestern Abend fand ein kleiner Exkurs meines Deutsch-LK zum schauspielfrankfurt (kleines Haus) statt.
Tod eines Handlungsreisenden.
Sechs Schauspieler auf einer ungefähr zwei Meter breiten Bühne. Faszinierend. Sollte wohl die Enge und Bedrängnis der Hauptperson Willy Loman nahe bringen. Ja gut, Fazit: Tolle Aufführung!

Auf der Heimfahrt in die falsche S-Bahn gestiegen. Das passiert, wenn man einfach der Gruppe hinterherläuft …
Doch Rettung! Vielen Dank fürs Nach-Hause-fahren, Sarina!

Nachtrag:
Corinna gilt selbstverständlich auch mein Dank für die Unterstützung.