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sebadorn | blog

P52: Naturgewalten (Woche 27)

Photography
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P52: Naturgewalten (Woche 27)

Das hat hier vorhin ganz schön runtergemacht, wie ich es auch noch nicht erlebt habe. Hat nicht viel gefehlt und die Ziegel hätte es vom Dach gefegt. Nun, da wäre die Naturgewalt. Diese Art von Ende-der-Welt-Stimmung mag ich; nur doof für die Leute, die jetzt mit Aufräumarbeiten beschäftigt sind.

Die Taube, die die letzten Tage irgendwo in den Bäumen hinterm Haus ihr Nest gebaut hat, dürfte auch ziemlich gebeutelt sein. So sehr das verdammte Geflatter – die machen sehr seltsame Geräusche – mir auch auf die Nerven ging, etwas tut mir das schon Leid. Solange sie hier kein neues baut.

Unwetter #03

Unwetter #06

Unwetter #07

Thema auf Mondgras.

Anime: Higurashi no Naku Koro ni

Anime & Manga
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Higurashi no Naku Koro ni

Higurashi no Naku Koro ni (engl. Titel: When They Cry) stammt noch aus 2006, wo auch alle 26 Episoden ausgestrahlt wurden. Die Genres sind Horror, Drama, Psychological Thriller und Mystery. Der Anime ist aufgrund von extremer Gewaltdarstellung erst ab 18 Jahren geeignet.

Im Mittelpunkt steht der abgeschiedene, ländliche Ort Hinamizawa und dessen dunkle Vergangenheit. Seit fünf Jahren geschieht pünktlich zum lokalen Fest Watanagashi ein Mord und eine Person verschwindet. Die Bewohner sagen, dass es der Fluch des Gott-Dämonen des Dorfes, Oyashiro-sama, ist und tatsächlich trifft es nur Personen, die den Dämon verärgert haben könnten. Die Story folgt nun einer Gruppe Jugendlicher bestehend aus Keiichi, Rena, Mion, Shion, Satoko und Rika. Dabei ist der Anime in mehrere Untergeschichten aufgeteilt, die mal mehr und mal weniger etwas miteinander zu tun haben. Ein solcher Abschnitt dauert meist 5 Episoden.

Higurashi no Naku Koro ni

Es fängt mit dem Horror an. Die Freunde verändern sich, wechseln die Persönlichkeit, drohen, verfallen dem Wahnsinn. Überhaupt rutscht jede Geschichte immer weiter in den Wahnsinn ab und findet schließlich ihr Ende in grausamen Morden. Wir werden dabei so stehen gelassen, unverständig und der Frage auf den Lippen: Was ist da passiert? Nein, WARUM ist es passiert? Ganz besonders „wahnsinnig“ ist der erste Handlungs-Arc. Mann, das war der beste, sehr nervenzehrend!

Die restlichen Episoden geben nach und nach mehr Aufschlüsse über das Geschehene. Auf dem Silbertablett wird jedoch nichts präsentiert, wir müssen es uns selbst zusammenreimen; aus Informationen über die Vergangenheit der Personen und Aktionen, die dem Horror vorangehen. Doch Fragen bleiben offen. Higurashi wartet zuletzt noch mit einem großen Finale auf.

Higurashi no Naku Koro ni

So richtig seltsam ist der Zeichenstil, der jemand Animefremden zahlreiche Vorurteile bestätigen würde. Farbig knallige Haare, Kulleraugen und unproportional große Köpfe bei den Damen. Einen ernstere, düstere Aufmachung hätte tausendmal besser gewirkt, wie ich finde; aber die Rechnung geht auch so auf. Die packende Story macht in dieser Hinsicht vieles wieder wett. Diese ist verwirrend, verschlungen und ist selten voraussehbar; und das meine ich alles im Positiven.

Higurashi no Naku Koro ni
Rika

Fazit. Higurashi no Naku Koro ni erzählt mit den selben Charakteren verschiedene grausame Geschichten, um diese dann später spannend ansatzweise aufzuklären. Der Zeichenstil ist unpassend, aber es lässt sich mit Leben. Die gezeigte Gewalt, selbst nur deren Andeutung, ist nichts für zarte Gemüter und ist ein Teil dessen, was diesen Anime ausmacht. Note: 1,7.

Higurashi no Naku Koro ni
Rena ist ein fröhliches Mädchen