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sebadorn | blog

Monthly Review of Strange Manga #03

Anime & Manga
6

FLCL Manga

Furi Kuri. Kommt vom gleichnamigen Anime, ist nur völlig anders. Eher weniger als mehr wird die Geschichte vom Jungen erzählt, der von der Vespafrau mit der Gitarre eins übergezogen bekommt und dem daraufhin Roboter aus der Stirn wachsen.

Ungleich dem Anime ist die Stimmung sehrvielmehr düsterer. Die Zeichnungen kennen keine Rundungen und nur wenige verschiedene Grautöne. So wird mit starken Schwarz-Weiß-Kontrasten eine verwirrende, vielleicht abstrakte Geschichte erzählt.

Kommt nicht ansatzweise an den Anime heran, aber da vergleiche ich auch ein wenig Äpfel mit Birnen. Nicht von dem einen auf das andere schließen, will ich sagen.

Monthly Review of Strange Manga #02

Anime & Manga
4

Onani Master Kurosawa

Onani Master Kurosawa (auch: Masturbation Master Kurosawa) ist keine richtige Manga­veröffentlichung, sondern ein Doujinshi. Hauptsächlich zu Beginn werden einige Referenzen zu Death Note, Haruhi und Code Geass gemacht. Was doch ein sehr seltsames Leseerlebnis ist, wenn Kurosawa mit einer Kira-Mentalität masturbiert. Bevor dieser Absatz noch seltsamer wird, hier der Plot:

Kurosawa hat ein Ritual – Jeden Tag geht er auf der leeren Mädchentoilette masturbieren. (Hey, hey, hey! Nicht aufhören mit lesen!) Er ist sozial zurück­gezogen und versucht sein Bestes, dass das auch so bleibt. Als Mobbingopfer Kitahara mal wieder von Mitschüler­innen drangsaliert wird, überlegt er sich dennoch einen Racheplan. Dieser wird ein Erfolg, doch Kitahara kommt ihm auf die Schliche.

Onani Master Kurosawa

Wer sich von den ersten Kapiteln nicht dahingehend täuschen lässt, es handele sich um eine Parodie mit Anzüglichkeiten, kommt in den Genuss einer großartigen Geschichte. Ein tolles Drama mit bewundernswerten Charakteren. Wertungen soll es im Monthly Review eigentlich nicht geben, aber:

5 von 5 Punkten5/5

Meine dabei gehörte Musik hat auch sehr schön die Stimmung getragen: Das Album ISLE (Song answer) von FLOW. Ich habe den Manga an einem Abend durchgelesen und an ein~zwei Stellen feuchte Augen bekommen.

Monthly Review of Strange Manga #01

Anime & Manga
3

In dieser Reihe (mit unsicherem Fortbestand) widme ich mich Manga, die jetzt nicht unbedingt eine breite Fangemeinde haben oder das Gesprächsthema sind. Ha, voll underground und so! Jedenfalls erwähne ich diese Werke, weil sie auf einem der folgenden Gebiete glänzen:

1. Story – 2. Zeichenstil – 3. Seltsamkeit

Vor allem für Punkt 3 hoffe ich, das Ein oder Andere zu finden. Man verzeihe außerdem meine ungewohnten Formulierungen. Es ist spät und da lockert die Nacht mein Sprachempfinden wie der Alkohol die Zunge – nur ohne Schwindel und Übelkeit. Nun ein seichter Einstieg mit:

Orange Yane no Chiisana Ie

Orange Yane no Chiisana Ie oder einprägsamer in Englisch Little House with an Orange Roof. Seltsam finde ich die angegebene Zielgruppe Seinen – wir erinnern uns, das sind die männlichen Erwachsenen – kombiniert mit einem Zeichenstil nahe dem Zuckerschock.

Die märchenhafte Geschichte erzählt sich so: Ein geschiedener Mann mit zwei Söhnen und eine in Trennung lebende Frau mit zwei Töchtern fallen auf einen Makler herein, der ihnen beiden das selbe Haus verkauft. Keine der Parteien will ausziehen und so wird aus ihnen allmählich eine große Familie.

Orange Yane no Chiisana Ie

Der Manga ist nicht lustig. Die wenigen dramatischen Elemente haben selten Auswirkungen und sind bald gelöst. Die Romantik braucht ihre Zeit in die Gänge zu kommen. Also was hat dieser Manga, dass ich hier darauf hinweise?

Keine Ahnung.

Orange Yane no Chiisana Ie

Gut, das war’s. Bis in einem Monat, wenn es mit einem außergewöhnlichen Werk weitergeht. Außergewöhnlich gut!

Yey, mein Päckchen ist da!

Anime & Manga
3

Yotsuba&! Band 1+2

Im Päckchen war meine Büchersendung: Yotsuba&! Band 1 und 2. Einer meiner Lieblingsmanga, weil er gute Laune bringt. Dabei handelt er einfach nur von der 6-jährigen Yotsuba, die ihr Umfeld an den Rande des Wahnsinns treibt. Autor und Künstler ist Kiyohiko Azuma, der sich schon durch Azumanga Daioh einen Namen gemacht hat.

Manga: Bakuman

Anime & Manga
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Bakuman

Bakuman ist das neue Werk der Death Note-Schöpfer Tsugumi Ohba und Takeshi Obata. Entsprechend hoch ist die Erwartung, gemessen am vorherigen Meisterwerk. Mit Bakuman schlagen sie eine andere Richtung ein und bedienen die Genres Slice of Life, Romance und Comedy. Zielgruppe sind Shounen. Der Manga läuft seit August 2008 und hat bisher 29 Kapitel.

Story. Mashiro zeichnet im Unterricht eine Mangavariante seine Mitschülerin Azuki, in die er verknallt ist. Doch er vergisst das Notizbuch und kehrt später noch einmal zurück in den Klassenraum. Dort wartet bereits sein Mitschüler Takagi mit besagtem Notizbuch in der Hand auf ihn. Und er hat einen Vorschlag: Sie könnten sich zusammentun und gemeinsam Manga schreiben; Mashiro als Zeichner und Takagi als Story Writer.

Bakuman – Die Aufforderung
Takagi kommt zum Punkt

Mashiro lehnt ab. Er weiß, wie schwer und fordernd der Beruf des Mangaka ist und dass nur weit weniger als 1% Erfolg haben. Doch Tagaki lässt sich davon nicht beirren. Eines Abends ruft er Mashiro an und bittet ihn, mit zu Azukis Haus zu kommen. Dort erzählt Takagi Azuki, dass er Mangaka wird und Mashiro erfährt, dass sie Synchronsprecherin für Animes werden will und bereits hart daran arbeitet. In diesem Moment bricht es aus Mashiro heraus, dass er seinem Traum des Mangakas folgen wird. Und er legt mit Azuki ein Versprechen ab, dass sie heiraten, sobald sie beide erfolgreich sind.

Bakuman – Er schreibt die Stories und ich zeichne

Meinung. Romance und Comedy? Halten sich arg in Grenzen und sind als Genre genannt, weil mir sonst nichts Passenderes einfällt. Belassen wir es dabei, dass Bakuman eine bisher wenig zu beachtende Love Story beinhaltet und seine amüsanten Momente hat.

Der Zeichenstil ist für mich ungewohnt, aber gefällt. Die Story weckt nach einigen Kapiteln Anlaufzeit meine Neugier und bringt interessante Einblicke z.B. in die JUMP-Redaktion. Den Level von Death Note erreicht Bakuman nicht (was ohnehin verdammt schwer ist), aber es wäre unverdient, würde er keine Beachtung finden. Denn meiner Meinung nach ist dieser Manga gelungen.