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Opera Extensions und JavaScript-Whitelisting

Informatik
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JavaScript-Whitelisting

Gemeint ist, wenn man JavaScript erst im Browser deaktiviert und dann nur für jede gewünschte Seite gesondert aktiviert. Man führt also eine Whitelist für Seiten, die JavaScript ausführen dürfen. Warum kann das eine gute Idee sein?

  • Sicherheit und geschützte Privatsphäre: Böse Dinge wie dynamisches Nachladen von schädlichen Inhalten von Fremd-Servern wird erschwert. Das allgegenwärtige Tracking durch hauptsächlich Werbefirmen (das beinhaltet auch und gerade Google) wird nahezu unmöglich.
  • Internet im Light-Modus: Kein Popup, das nach Facebook-Likes oder Twitter-Gefollowere bettelt; keine nervige Bottom-Menubar, die aufklappt, und überhaupt: 99% weniger Werbung.

Das Problem mit Opera

Deaktiviert man global JavaScript, funktionieren Extensions nicht mehr, selbst wenn die besuchte Seite auf der Whitelist steht. Konkret ist das Problem, dass keine Content-Skripte mehr in die besuchte Seite injiziert werden – ein elementärer Bestandteil der meisten Extensions.

Der Witz an der Sache ist, dass Userscripts – diese einzelnen JavaScript-Dateien, die auf .user.js enden – weiterhin funktionieren, denn dafür gibt es sogar eine extra Einstellung. Auch die Opera Developer Toolbar „Dragonfly“ funktioniert weiterhin.

Also: Warum nicht auch Extensions?

Workaround

  1. Aktiviere JavaScript global.
  2. Füge eine Site Preference hinzu für die Adresse „*“ und deaktiviere für diese JavaScript. Dabei handelt es sich um eine Wildcard, die alle Seiten betrifft – besucht und unbesucht.
  3. Füge eine Site Preference hinzu für die Adresse „wuid-*“ und aktiviere für diese JavaScript. Dies ist für die Extensions, damit z.B. das Background-Skript und die Optionen-Seite funktionieren.

Ab sofort laufen auf jeder Seite, die auf der Whitelist steht, auch die Extensions.