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sebadorn | blog

Zwischendurch (II)

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Englischklausur zurückbekommen. Habe in jener 400 Wörter geschrieben (ja, das ist verdammt wenig!) und das Thema lag mir überhaupt nicht. Angeblich ging es um Globalisierung, in erster Linie ging es aber um unterschiedliches Verhalten in verschiedenen Ländern und Stereotypen. Ich dachte mir während der Klausur bereits: „Mann, Junge, das haste verhauen!“ Haha, 10 Punkte sind's! So in den letzten Tagen werden die Lehrer noch mal großzügig.

Das Kunstprojekt sind 12 Punkte. Auf der einen Seite ein wenig schade, dass es nur 12 sind, auf der anderen Seite sind es immerhin 12 Punkte und andererseits war der Aufwand auch sehr gering, jedoch fand ich die Idee mit den Briefumschlägen doch sehr schön umgesetzt. Naja.

Meinen Ablaufplan für die Abi-Präsentation in Biologie muss ich noch einmal überarbeiten. Zum Einen ausführlicher und zum Anderen korrekte Quellenangaben, wobei noch ein Fachwerk dazu sollte (macht einen besseren Eindruck). Oh Gott, bin ich froh, wenn ich die Präsi hinter mir habe. Und das Mündliche (Geschi). Und die Abizeitung fertiggedruckt vor mir liegt. Muss noch das Layout machen – Argh!

Heute werde ich wohl länger aufbleiben und morgen totmüde in die Schule wanken. Vielleicht sollte ich doch das morgendliche Kaffeetrinken anfangen. :/

Jawoll! Das heutige Wochenthema bei Projekt 52 stammt von mir (und ritman): Eure Lieblingsgeschichte. Ähnlich dem Thema Songinterpretation soll zu einem liebgewonnen Text ein Foto geschossen werden. Eine Aufgabe, die wieder ein wenig schwerer ausfällt. ;)

Jetzt noch einen Sonnenuntergang zum Entspannen. *ahhh* *ohhh* *schööön*

Sonnenuntergang

Beizeiten richte ich mir noch einen Fotoblog ein.

Nachtrag: Kurzzeitig vergessen, dass ich heute ein Jubiläum zu feiern habe. Ein Jahr Führerschein! Aber spart euch die Glückwünsche. Mir ist dieses Jubiläum nämlich ziemlich egal. :)

Die Farbe Blau – Fertigstellung

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Die Farbe Blau. Heut' stelle ich mal vor, was ich da produziert habe. Erst einmal: Worum ging es überhaupt? Es handelt sich um eine praktische Arbeit im Kunstgrundkurs. Das Besondere liegt in der völligen Freiheit der Umsetzung. Einzige Bedingung war, dass man doch bitte mit „Niveau“ an die Sache heranginge.

Drei Briefumschläge. Jeder behandelt einen anderen Aspekt: Ferne, Traurigkeit, Sehnsucht.

Ferne. Beigelegt das Gedicht „Der Frohe Wandersmann“ von Joseph von Eichendorff. Zwei Fotos, die viel Himmel zeigen und Ferne suggerieren.

Traurigkeit. Beigelegt das Gedicht „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“ von Heinrich Heine. Zwei Fotos: Engelsstatue auf dem Friedhof und mein Beitrag zum Projekt 52, 8. Woche: Was macht mir Angst?

Sehnsucht. Beigelegt das Gedicht „Sehnsucht nach zwei Augen“ von Joachim Ringelnatz. Ein Foto: Dahintreibendes Boot auf der See.

Die Farbe Blau – Inhalt der Briefe

Die Umschläge auch entsprechend beschriftet. Jeder Umschlag erhielt eine andere Schriftart: Trajan Pro (Ferne), Adobe Caslon Pro (Traurigkeit), Vivaldi (Sehnsucht).

Die Farbe Blau – Die Umschläge

Hinzu kam noch ein vierter Brief, der meine schriftliche Ausarbeitung enthält. Diese Briefe dann stilvoll zum Päckchen verschnürt.

Die Farbe Blau – Verschnürt

Ein Auszug aus meiner schriftlichen Ausarbeitung. Schriftstellerischer Geniestreich oder Erklärungsnot *ähem*, man urteile selbst.

Im Titel des Gedichtes findet sich bereits der Begriff Sehnsucht. Beschrieben wird die Sehnsucht nach den Augen einer geliebten Person. Möglicherweise sind diese Augen so tiefgründig und blau wie das Meer.

Und noch meine persönliche Stellungnahme:

Die Farbe Blau – das lässt schon allein thematisch unglaublich viel Freiraum. Dann auch noch nahezu unbegrenzte Möglichkeiten in der Umsetzung. Da kommt das Gefühl einer letzten großen Abschlussarbeit auf. Solche „Bearbeitet das Thema wie ihr wollt“-Arbeiten hätte es öfter geben sollen. Denn so macht es richtig Spaß. Aber ich sollte bei solchen Dingen früher mit der Bearbeitung anfangen …

Zwischendurch

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Wie bin ich bloß vorher ohne die Kategorie Ach, so kreuz und quer ausgekommen?

Heureka, ich bin mit Die Farbe Blau so gut wie fertig. Eigentlich fehlt nur noch die schriftliche Ausarbeitung. (Dezenter Hinweis an Kurskollegen nicht zu vergessen, dass am Montag, den 21.4., Abgabe ist. ;))

Heute noch mit Matze für die Sportprüfung geübt. Mittlerweile fühle ich mich von dem Thema leicht gedemütigt … ich weiß auch nicht. *Nörgel* Ich will endlich mit Badminton anfangen.

Ich habe immer noch keinen Geheimen Ort gefunden. Vielleicht, wenn ich die Interpretationsfreiheit noch ärger strapaziere. Spätestens Morgen gibt's ein Resultat zu begutachten.

In Deutsch lesen wir nun Buntschatten und Fledermäuse von Axel Brauns. Bin erst bei Seite 22, aber wenn der Stil beibehalten wird und der Inhalt nicht plötzlich abflacht, ist das ein verdammt tolles Werk.

Seit Freitag bin ich etwas krank. Ohne Nasenspray geht's mir dreckig – mit Nasenspray bin ich (fast) topfit. Schütte seither ACE-Saft, Vitamin C und Wasser in mich rein. Prost!

Völlig zusammenhangslos packe ich noch dieses Foto in den Eintrag:

Sebas Strohhut

Neo Rauch

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Die normalen Klausuren gehen wieder los. Und ich fühle mich so unglaublich demotiviert auch nur einen Finger dafür zu krümmen. Mach ich aber trotzdem. Verbissen umklammert die gekrümmte Hand Stift und Buch. Naja, oder so ähnlich. Hört sich aber eindrucksvoll an.

Heute morgen Kunst geschrieben. Eine dieser tollen Klausuren für die man nicht lernen kann und folglich auch nicht lernen braucht. Gegenstand unseres Interesses war ein Bild von Neo Rauch: Konvoi. Gehört in die Moderne. Aber Herr Rauch kann malen, doch das kann er wirklich. Die Aufgaben:

  1. Bildbeschreibung.
  2. Untersuchung des Abstrakten anhand der Kriterien Illusion und Richtigkeit nach Schmidt. (Heißt die Person Schmidt? Ich weiß es nicht mehr.)
  3. Deutung anhand von Hintergrundwissen.

Nach einer halben Seite dachte ich mir bereits, dass ich mich mit der Beschreibung kürzer fassen sollte, wenn es mit der (nach dem Abi nun gefühlt knapp bemessenen) Zeit hinhauen sollte. Zuletzt lief es bei mir darauf hinaus: Links mittig ist das, rechts unten dies und da unten mittig noch jenes.

Untersuchung des Abstrakten nach was für Kriterien? Erstes Gemurmel nach Austeilen der Aufgabenstellung. Antwort des Lehrers: Bekommen Sie jetzt. Kleiner Zettel mit sechs Punkten. Jeden nach und nach abgehakt und zum Schluss gekommen, dass das Bild kaum abstrakt ist.

Interpretation. Bei mir lief es darauf hinaus, dass sich der Künstler den übereifrigen Kritikern erwehren muss, die bisweilen schon mal rechtspolitische Botschaften herauslesen. Zitat aus dem Unterricht dazu:

1: „Es sieht auch aus, als ob der den Hitlergruß macht …“
2: „Der hebt bloß grüßend die Hand!!“

Dann noch auf eine Aussage von Neo Rauch eingegangen: Er mag es nicht seine Bilder zu interpretieren oder interpretieren zu lassen. (Habe ich zumindest so in Erinnerung.) Mein letzter Satz dementsprechend:

Verzeihen Sie, Herr Rauch.

Die Farbe Blau

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Praktische Arbeit in Kunst: „Die Farbe Blau“

Das kommt dabei raus, wenn man nachts im Zeitraum von 1:00 bis 2:00 Uhr alle Gedankengänge dazu auf einem Blatt Papier bannt. Dieses seltsame Gebilde ist jedoch schon einmal eine gute Basis. Damit lässt sich was anfangen. Man kann auch unglaublich viel hineininterpretieren, was mein Unterbewusstsein alles hat einfließen lassen.

Erst die Kunst, dann die Aussage Gigant hat den Blues (Blues haben = traurig sein) Leiter, daneben das Dreiaugenschwein aus Marzipan Pfeile Schicksal gibt es nicht Wurzeln breiten sich aus Die Zahl Zwei – Ich assoziere sie mit der Farbe Blau Die Farbe Blau