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VirtuaWin: Virtuelle Desktops unter Windows

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VirtuaWin - Desktopübersicht

Linux-Menschen kennen virtuelle Desktops, die gehören da einfach dazu. Virtuelle Desktops in a Nutshell: Ihr habt 1 Monitor, aber mehrere Desktops durch die ihr durchwechseln könnt – jeder mit eigenen offenen Ordnern und Programmen. Nun bin ich aber immer noch zu großem Teil Windows-Mensch und vermisste dieses praktische Feature. Bis mir dann der Gedanke kam: „Mensch, du, als ob da nicht mal jemand was für Windows geschrieben hätte.“ – Haben welche, sogar einige. Der Gewinner meines kurzen Auswahlverfahrens ist: VirtuaWin.

Mal das Limit austesten … Bei allem was heilig ist! Bis zu 20 Desktops lassen sich nutzen! Da bin ich mit vieren eher begnügsam. Bisher nicht entdeckt habe ich fesche Übergangseffekte oder ein Rauszoomen auf alle Desktops, kann aber sehr gut ohne leben. Dafür ruckelt, stottert und flattert auch nichts. Shortcuts lassen sich frei belegen. Meine Wahl sind [Win] + [Pfeil­taste] zum Wechsel und [Win] + [Strg] + [Pfeiltaste] für Fenster woanders hin­schicken. Darüber hinaus gibt es weitere belegbare Aktionen.

Ich behaupte: Ich weiß wie ihr tickt. Wer mehrere Desktops hat, braucht auch auf jedem ein anderes Wallpaper. Wer das Gegenteil behauptet lügt. Zu diesem Zweck existiert das Zusatz­modul VirtuaPlus. Herunterladen und in den Ordner VirtuaWin/modules/ werfen. Wenn VirtuaWin geladen ist, über das Tray icon das Setup aufrufen. Unterpunkt Modules, VirtuaPlus anklicken und Configure-Button drücken. Den Rest bekommt ihr selbst heraus oder aber könnt in den Kommentaren danach fragen.


Anmerkung: Wer Sorge hat, das Programm wühle sich tief durch Systemorgane, der sei beruhigt. Man muss nach der Installation nichtmal neustarten und es lässt sich jederzeit starten oder beenden. No big deal.

Mal wieder kreuz und quer

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Wieder mal so ein „Ach, so kreuz und quer“-Eintrag.

Thema in Projekt 52 für diese Woche: Die Sonne geht unter. Da habe ich vorletzte Woche erst passende Fotos geschossen. Aber auch schon in meinen Blog gestellt und überhaupt will ich Griffe ins Archiv vermeiden. Dummerweise will das Wetter bisher nicht so recht. Aber ein paar Tage bleiben noch. Ziehe ich halt weiterhin abends auf die weiten Felder Sulzbachs aus.

Zu Beginn der Ferien habe ich mir noch vergenommen: Nein, ich werde nicht die Arbeit an aestas 1.3.0 beginnen. Immerhin habe ich es darauf reduziert, mich nur ein wenig mit der Datenbankstrukturumgestaltung zu beschäftigen. -_-

Ja, meine lieben Freunde! Ihr seht mich ab sofort wieder öfters in euren Messengern! Irgendwie mochte ich die ICQ- und MSN-Software zuletzt überhaupt nicht mehr nutzen. Mache ich auch weiterhin nicht. Ich bin umgestiegen auf die (bisher) sympathische lila Taube Pidgin. Ein OpenSource-Projekt, dass es ermöglicht über eben diese eine Software mehrere Messenger gleichzeitig zu verwalten und zu nutzen. (Und noch weitere Funktionen, die bisher nicht von Interesse für mich sind.) Es funktioniert, ich bin glücklich, meine (wenigen) Kontakte sind glücklich. Na also.

Vier nützliche Open-Source-Programme

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Der Titel sagt es, so here we go:

The Gimp

Das „GNU Image Manipulation Programm“ dürfte das mit Abstand bekannteste kostenlose Bildbearbeitungsprogramm sein. Ich bezweifel zwar, dass es mit Photoshop Schritt halten kann, aber dafür kostet es auch keine 1000€. Nachdem ich mich erst einmal an das frei gelöste Interface gewöhnt habe, will ich es gar nicht mehr missen. Durch PlugIns und Skripte ist Gimp zudem noch erweiterbar, jedoch unter uns gesagt, die meisten Erweiterungen sind ziemlich überflüssig. Aber es gibt auch PSPI, ein PlugIn, das es ermöglicht, Photoshop-PlugIns, welche im .8bf-Format vorliegen, zu nutzen. Und dazu gleich eine Empfehlung: Die FreePlugins-Sammlung von Flaming Pear, ganz besonders „Zombie“ zaubert einen tollen Effekt.
Gimp-Benutzeroberfläche

Website des Gimp: http://www.gimp.org/

Notepad++

Notepad++ zeigte mir die engelsgleiche Gestalt des Syntax-Highlighting. Und dabei wird so ziemlich alles unterstützt, was man gebrauchen kann: (X)HTML, Actionscript, CSS, JS, PHP, SQL, XML, natürlich auch normaler Text und noch einiges mehr. Dabei kann man mehrere Tabs gleichzeitig geöffnet haben und übergreifend in allen Dokumenten z.B. ein bestimmtes Wort ersetzen lassen.

Website zu Notepad++: http://notepad-plus.sourceforge.net/de/site.htm

Scribus

Während meinem Praktikum in der 12. Stufe habe ich mit QuarkXPress gearbeitet und dadurch das Desktop Publishing kennengelernt. Nun hat QuarkXPress aber einen mit Photoshop vergleichbaren Preis und ich habe mich auf die Suche nach einer (Open Source) Alternative gemacht. Wo bin ich gelandet? Richtig, bei Scribus. Vor der Installation des eigentlichen Programmes muss man allerdings erst noch Ghostscript installieren, dabei bricht man sich aber auch keinen Zacken aus der Krone. Scribus gibt es mittlerweile auch schon in Version 1.3.4, allerdings nur als „devel“ — in der Entwicklung befindlich. Macht mir aber nichts, es funktioniert trotzdem recht gut, bis auf kleine Probleme in der Druckvorschau und gelegentliche Ruckler.

Website zu Scribus: http://www.scribus.net/

OpenOffice

Ganz ehrlich: Microsoft Office 2007 wäre mir lieber und ich spiele auch mit Kaufgedanken. Aber vorerst nutze ich OpenOffice, wo so ziemlich alles drinne ist, was in ein Büropaket reingehört: Text- und Tabellenverarbeitung, Datenbank, Präsentationen und noch etwas anderes. Nur nicht so qualitativ hochwertig wie Office '07. Dafür haben die Entwickler mitgedacht und so ist es möglich, Dateiformate anderer Programme zu öffnen und auch in solchen abzuspeichern, wie z.B. .csv, .doc, .ppt, .xls, .xml. Des Weiteren bietet es die Möglichkeit, das Dokument als PDF zu exportieren.

Die Website des OpenOffice: http://www.openoffice.org/

Diese Viere wollte ich mal eben vorstellen. Ein paar andere seien aber auch noch erwähnt: