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sebadorn | blog

Undine

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Die nächste Geschichte, die ich vorstellen möchte. Ihr Titel lautet „Undine“, wurde niedergeschrieben von Friedrich Baron de la Motte Fouqué und dies im Jahre 1811.

Ein alter Fischer, seine Frau und Undine, die sie ihre Tochter nennen, wohnen gemeinsam im Wald. Niemand außer ihnen wagt es, sich dort aufzuhalten oder auch nur hindurch zu wandern, denn wundersame Kreaturen und sonderbare Erscheinungen sollen die Sinne der Menschen verwirren. Doch der Fischer, welcher seine Fische in der Stadt verkauft, kennt diese Angst vor dem Wald nicht, da er nur fromme Gedanken hegt. Doch auch er hat schon einen schneeweißen Mann gesehen, der ihn stetig nickend beobachtete.

Eines Tages verirrt sich ein Ritter zum bescheidenen Heim der Fischerfamile und wird dort freundlich empfangen. Während sie in der Stube beisammen sitzen und sich unterhalten, treibt Undine (sie trat bisher noch nicht in Erscheinung) ihre Späße und spritzt Wasser gegen die Scheiben.

Der Ritter bleibt längere Zeit und er und Undine kommen sich immer näher. Nach einem schrecklichen Unwetter, in welchem Huldbrand (der Ritter) sein Leben riskiert um Undine wiederzufinden, bricht schließlich das letzte Eis zwischen den beiden. Von einem Tag auf den anderen ist Undine wie ausgewechselt. Sie macht eine unglaubliche Veränderungen zum Positiven hin durch, die sie so erklärt, dass Huldbrand ihr eine Seele gegeben habe.

Dies ist der Anfang einer fantastischen Geschichte, in jedem Sinne.

Interesse geweckt? Dann entweder das Buch erwerben oder als PDF dort herunterladen: http://www.gasl.org/refbib/Fouque__Undine.pdf