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sebadorn | blog

Preisverleihung in Erfurt

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*Argh* – frühes Aufstehen. Aber pünktlich sitze ich im ICE von Frankfurt nach Erfurt. Auf zur Preisverleihung des jungen Literaturforums Hessen und Thüringen, dessen Jury meine Kurzgeschichte Karl überzeugt hat! Während der Fahrt versuche ich vergeblich Geschichte zu lernen. Dazu beigetragen haben zwei quirlige Kerlchen in der Sitzreihe vor mir. „Ahh, eine Kurve, ich werde weggeschleudert! … Wenn's bergab geht, hab ich Angst. – Warum werden wir nicht schneller? – Tunnel! TUNNEL!“ Tut mir Leid, aber unausgeschlafen früh am Morgen ist es bei mir mit Verständnis nicht weit her.

Zielort: Das Jugendtheater Die Schotte. Der Ort findet sich sehr schnell und unterwegs bleibt genug Zeit um das Wochenthema für Projekt 52 zu erfüllen (Streetlife). Die Schotte selber ist erstaunlich klein. Die Sitzplätze gehen gerade so auf. Bei vielen Personen lässt sich vermuten, dass es sich um Preisträger handelt. Sodala, 11:06 Uhr, die Show beginnt.

Für die musikalische Unterhaltung sorgen Frank Kießling & Band (Akustikgitarre, Bongos, Akkordeon) und das nicht schlecht. Zuerst eine Begrüßungsrede des Herrn Minister Bernward Müller (Thüringer Kultusministerium). Dann ein Grußwort von Herrn Ernst Wegener (Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst). Schließlich die Laudatio von Frau Antonia Günther, welche Bestandteil der Jury ist. Dann wieder Musik. Eine halbe Stunde ist um.

Leute des Jugendtheaters, zum Teil sehr jung, tragen ausgewählte Gedichte und Kurzgeschichten der Preisträger vor. Dazwischen immer mal wieder kurz Musik. Als letztes trägt Miriam (oder Mirijam?) Schweiger meinen Text vor. Das Publikum zeigt so ziemlich null Reaktion. Immerhin höre ich ich doch den ein oder anderen amüsierten Schnaufer. Ähm, naja.

Miriam trägt Karl vor

Nun kommt die Preisverleihung. Es gibt 32 Preisträger. Sechs von diesen 32 nehmen an der Autorenwerkstatt teil. Zehn von den verbleibenden 16 erhalten zudem einen Förderpreis. Es sind neun Jungen und 23 Mädchen. Es gab an die 500 Einsendungen.

Zuerst werden diejenigen nach vorne gerufen, die „nur“ in der Nagelprobe veröffentlicht werden. Ich bin nicht dabei.

Als nächstes all diejenigen, die an der Autorenwerkstatt teilnehmen dürfen. Ich bin nicht dabei!

Die Hauptpreise. Es geht alphabetisch nach Nachnamen. Der Buchstabe „D“ steht ziemlich weit vorne im Alphabet. Um Himmels Willen! Was hat sich die Jury bloß gedacht?! (Ich bin von meinem Text selbst nicht mehr überzeugt.) Yep, ich stehe vorne und weiß nicht so genau, wohin mit meinen Händen – hinter den Rücken, in die Hosentaschen, nach vorne? Weitere gesellen sich zu mir. Ein gelbe Rose gibt es, dazu eine Urkunde.

Sebastian Dorn
hat am 25. Jungen Literaturforum
Hessen-Thüringen 2008 teilgenommen.
Für seine Texteinsendung wird ihm nach
dem Vorschlag einer unabhängigen Jury ein
Förderpreis
in Höhe von € 500,-
und die Berechtigung zur Teilnahme an einer
mehrtägigen Autorenwerkstatt zuerkannt.

Argl! Was ist los? Wie, warum, verdient? … Büffet. Sehr kunstvoll belegte Brötchen, nur leider überaus unhandlich. Hey, es gibt auch Melonenscheiben. Ich liebe Melone! Wir (meine Mutter kam als Begleitperson mit) hocken am selben Tisch mit einer anderen Preisträgerin – Silvia. Nette Person. Vielleicht sieht man sich im nächsten Jahr wieder bei der Verleihung.

Seba steht vorne bei der Preisverleihung

Im Anschluss noch durch Erfurt gestreunert und fotografiert. Eine schöne Stadt, das muss man sagen. Hier und da sieht man unter den Passanten noch eine gelbe Rose aus dem Rucksack oder der Handtasche lugen.

Die Gedichte und Kurzgeschichten werden in der Nagelprobe 25 veröffentlicht. Darin findet sich auch die Preisrede von Frau Günther. Ich habe mein Exemplar bereits.^^

Fotos: Beate Dorn

Da! Ein Brief, ein Brief!

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Eigentlich wollte ich an dieser Stelle über das Englisch-Abi schreiben. Aber vergiss es! Denn ich habe diesen Brief erhalten!
Brief vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Lieber Herr Dorn,

Ich freue mich Ihnen mitteilen zu können, dass die Jury des 25. Jungen Literaturforums Hessen – Thüringen 2007/2008 den von Ihnen eingesandten Text

– Karl –

für einen Preis ausgewählt hat und lade Sie hiermit auch im Namen des Thüringer Kultusministeriums herzlich ein zur

Preisverleihung

Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa! *räusper* *Luft hol* Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!

Und ich hatte schon Bedenken, dass meine Einsendung nicht für ernst befunden wird. Warum? Naja, lest selbst.

Ernüchert oder ernüchternd?

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Ich brauche mal eben schnell etwas Hilfe. Es geht um einen Satz in der Geschichte, die ich im Rahmen des Wettbewerbes des jungen Literaturforums Hessen und Thüringen einschicken möchte. Der Satz lautet wie folgt:

Auf der Arbeit stellt er ernüchtert fest, dass der Aktenschrank immer noch keine Anstalten zeigt, den Kopierer zu fressen.

Nun die Frage: Stimmt der Satz mit „ernüchtert“ oder müsste es „ernüchternd“ heißen? Eine sonst praktische Methode, die Googlesuche, hat leider nicht geholfen. Die Suchtreffer für „ernüchtert feststellen“ und „ernüchternd feststellen“ sind in etwa gleich hoch und der Duden gibt dazu auch nichts her.

Dann noch etwas anderes: Wie ich sehe, sind die Besucherzahlen pro Tag leicht angestiegen. Über Kommentare meiner Besucher würde ich mich natürlich sehr freuen.

Wettbewerb des jLFHuT

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Die Abkürzung habe ich mir ausgedacht, ist somit nicht offiziell. Gemeint ist das junge Literaturforum Hessen und Thüringen, das vom 1. November 2007 bis 31. Januar 2008 einen Schreibwettbewerb ausschreibt. Eingeschickt werden können entweder drei Gedichte oder eine Kurzgeschichte von höchstens drei Seiten.

Ich versuche es wieder. Mit der Zeit muss ich doch besser werden.
Testleser gesucht!

Wer hätte es gedacht, bei Wikipedia findet sich auch etwas.