Profile picture Über mich

sebadorn | blog

Bilder aus der Masterthesis: Physik-basiertes Rendering

Modell: Eichhörnchen

Das große Eichhörnchen ist aus Glas (Brechungsindex 1,5). Die dunklen Stellen – z.B. an der Schnauze – sollten nicht dunkel sein, aber der Pfad hat hier seine maximale Länge erreicht, weshalb keine Licht- und somit Farbinformationen gewonnen werden konnten. Die ganzen Erklärungen, was ich in diesem Projekt überhaupt gemacht habe, kommen irgendwann in einem anderen Blogeintrag.

Read more

Android und der Content Provider des Kalenders

Android

Für ein Projekt im Kurs „Mobile Computing“ habe ich mich zuletzt mit dem Kalender von Android-Geräten beschäftigen. Dabei gab es den einen oder anderen Stolperstein.
Entwickelt habe ich hauptsächlich auf einem Motorola Milestone mit Version 2.1.

Read more

Klausurphase – 6/6 + 1

FHWMI-Eingang
Bye, bis zum nächsten Semester

Da bin ich wieder. Jetzt, wo das geschafft wäre, habe ich einige Animefolgen aufzuholen. Von Posts mal ganz abgesehen. Und, herrje, das Projekt 52! Da hat sich bald ein halbes Jahr an Themen angesammelt.

Recht war die bisher einfachste Klausur. Ein paar Wissensfragen (Wann ist ein Vertrag nichtig?), dann ein Multiple-Choice-Teil und Fälle, in denen man die Möglichkeiten aufzeigen sollte. Ausgestattet mit einem BGB, das wiederum mit bunten Klebezetteln ausgestattet war, kein Problem.

Auszeichnungssprachen ist ohnehin „mein“ Fach (außer wenn es zu DOM, SAX, SOAP kommt) und dürfte auch nicht zu schlecht ausfallen.

Algorithmen und Datenstrukturen – davor hatte ich Bammel. Unbegründet, wie sich zeigte. Wenn diese Klausur nicht human war, weiß ich auch nicht. Das Ergebnis habe ich auch schon, der Professor hat nur zwei Tage gebraucht.

Die Präsentation in Gestaltung elektronischer Medien war heute. Und dafür haben wir (Gruppenarbeit) die letzten Tage schwer geschuftet. Das Ergebnis ist nicht das Gelbe vom Ei aber wenigstens sind wir fertig geworden.

Q_fertig

Fragen, Anregungen und random rant in die Kommentare.

PS09: Tombola, Denkspruch, Handelsvertreter

Diese Geschichte ist parallel veröffentlicht auf dem Projekt-Blog. Kommentare und Kritik bitte dort abgeben.

Wie es endete (Part 2/2)

„Hraaaaaaaaaaaaaaargh!“ Er schreckte aus seinem Schlaf hoch, dann packte ihn der Schwindel. Unbeholfen ging er ins Bad, sank zwischendurch bei jeder neuen Welle Übelkeit auf die Knie und schaffte es dann doch mit dem Kopf über die Kloschüssel. War der Schrei noch Traum? Mein Hals ist so trocken. Der brennende Schwall kam. Als er den letzten Schleim ausgespuckt hatte, zog er sich am Waschbecken hoch und trank vom Wasserhahn.

Er füllte seine Handflächen mit kaltem Wasser und schlug es sich ins Gesicht. Haarsträhnen klebten ihm an der Stirn. Beim Blick in den Spiegel schauderte er – seine rechte Wange war verschrammt und leicht angeschwollen; das Ohrläppchen war eingerissen, ein dicker Wundschorf hatte sich darauf gebildet. Woher sind diese Verletzungen? Eine Erinnerung.

Der Anzug muss sitzen. Das Auftreten ist entscheidend; sei seriös. Eine der ersten eingebleuten Regeln. Die Krawatte eines Handelsvertreters muss sitzen. Ich glaub’, dass tut sie schon. Egal, noch mal dran rütteln. So. Okay, lächeln, auch wenn es dir scheiße geht. Klingelknopf drücken und die Show kann beginnen. Okay, okay, gleich, da, die Tür geht auf. „Guten Tag, ich komme im Auftrag …“

Kopfschmerzen traten ein. Wortwörtlich; es war, als würden die Schmerzen seine Schädeldecke eintreten. Im Spiegelschränkchen fanden sich noch zwei Aspirin, die er einnahm. Zittrig auf den Beinen schleppte er sich zurück zum Bett. Seine Hose lag über der Stuhllehne und aus der Gesäßtasche winkte ihm ein gelber Zettel zu. Er nahm ihn heraus und ließ sich wieder ins Bett fallen. Die ruckartige Bewegung hallte schmerzhaft im Kopf nach. Er musterte den Zettel. Das Los von einer Tombola. Ich erinnere mich noch, wie ich es gekauft habe. Ein Stand vor dem Baumarkt war es. Irgendeine Kinderveranstaltung. Die Gewinne waren egal; sollte nur ein kleiner Gefallen sein. „Aah, Fuck! Wann wirken die Tabletten endlich?“ Er bedeckte mit einem Arm die Augen. Sein Kopf pulsierte, die Wange war heiß und selbst seine Fingerknöchel schmerzten. Warum?

Er setzte sich wieder auf die Bettkante und betrachtete seine Hände. Er ballte sie zu Fäusten und die nächste Erinnerung traf ihn hart. Die dumpfen Laute, als er zugeschlagen hat – er konnte sie hören. Und er erinnerte sich an etwas, das er an der Wand gesehen hatte. Ein Schild mit einem Denkspruch: „Trautes Heim, Glück allein.“ Es war heruntergefallen, weil ich gegen die Wand … Er stürzte zurück ins Bad und leerte den Wäschekorb aus. Unter Socken, Unterhosen und Hemden war auch der Anzug, den er zuletzt getragen hatte. Dunkelrote Blutflecken fanden sich darauf, längst eingetrocknet wie der Schorf an seinem Ohr. Was ist gestern vorgefallen?

Panorama zum Umgang der Medien mit Privatfotos

Das ARD-Magazin „Panorama“ weist aus aktuellem Anlass darauf hin, wie Fernsehen und Zeitungen sich im Internet an Fotos bedienen. Diese fragen weder nach, noch nehmen sie Rücksicht auf die Gefühle der Betroffenen. Der Beitrag mit dem Titel „Raubzug im Internet – wie Medien Privatfotos stehlen“ bezieht sich dabei auf den Amoklauf in Winnenden.

Den Beitrag kann man sich bei der ARD online anschauen.

Winnenden war auch ein Amoklauf der Medien. Es ging nur darum, der Erste zu sein, der berichtet. Vergessen wurde dabei die Würde der Opfer.

Via BILDblog.