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sebadorn | blog

Bilder aus der Masterthesis: Physik-basiertes Rendering

Modell: Eichhörnchen

Das große Eichhörnchen ist aus Glas (Brechungsindex 1,5). Die dunklen Stellen – z.B. an der Schnauze – sollten nicht dunkel sein, aber der Pfad hat hier seine maximale Länge erreicht, weshalb keine Licht- und somit Farbinformationen gewonnen werden konnten. Die ganzen Erklärungen, was ich in diesem Projekt überhaupt gemacht habe, kommen irgendwann in einem anderen Blogeintrag.

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[Review] Katanagatari

Katangatari

GenresAdventure, Drama, Romance
VorlageLight Novel
Episoden12 Folgen à 50 Minuten
StudioWhite Fox
Jahr2010
Opening 1Meiya Kadenrou von Minami Kuribayashi (youtube.com)
Opening 2Katana to Saya von ALI PROJECT (youtube.com)
Endings12 verschiedene
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Am Anfang des 5. Semesters

Ein neues Semester mit einem freitags gegen 5 Uhr weckenden Wecker, was wenig amüsant ist – im Vergleich zum 1. Semester, wo ich diesen Käse unverständlicherweise drei Mal die Woche mitgemacht habe, jedoch eigentlich akzeptabel; ich beschwere mich aber trotzdem. Doch bei einer Vorlesung ohne Anwesenheitspflicht findet sich ohnehin ein wenig Spielraum.

Erstmalig im Studium gab es neben der Wahl der Gruppe (wann findet der Kurs statt) auch die Wahl des Themas selbst. Ohne Garantie auf die Wunschangaben, aber gut ging es allemal und dies waren meine erhaltenen Erstwahlen: Mobile Computing, Fachseminar „Das Innere einer Game-Engine“ und C++. Keine Wahl ließ man uns bei den Fächern eGovernment und Betriebssysteme und Rechenarchitektur.

Danach ist es nur noch ein Semester mit Betriebspraktikum und Bachelor-Thesis. In diesem Sinne muss ich mich nun allmählich auf Suche begeben.

In der Einführungsveranstaltung am Montag wurde auch der Gewinner des Softwaretechnik­projekts (das Spiel mit den Waschbären) bekanntgegeben und mit dem Jöndhard Biffel Softwaretechnik-Wanderpreis bedacht. Meine Gruppe hat es leider nicht geschafft, erhielt neben einer weiteren Gruppe jedoch eine Waschbärstoffhandpuppe für – in unserem Fall – eine sehr gute Organisation.

Eine Auswertung von „Was hatte ich mir für die Semesterferien vorgenommen“ und „Was habe ich geschafft“ fällt eher mies aus. Lernen für eine Nachholklausur: Von 12 PDFs gerade mal 1 PDF gelernt. Alle ein bis zwei Wochen ein neues Pianostück lernen: 1 kurzes Lied gelernt. (Eigentlich sogar zwei, aber „Play him off, Keyboard Cat“ mitzuzählen wäre albern.) Weiter Japanisch lernen: Hiragana und Katakana einigermaßen verinnerlicht. Am CMS arbeiten: Okay, immerhin hier gab es Fortschritte.

Prüfungen zu Ende

IMG 3557

Die schriftlichen Prüfungen und ein Fachgespräch sind abgehakt. Das war es mit Lernen und schlechtem Gewissen haben, wenn man gerade doch nicht gelernt hat. Eh, naja, nächstes Semester werde ich die Computergrafik-Klausur nachschreiben müssen, die nicht ganz wie geplant verlief. Mit den Inhalten werde ich mich auseinandersetzen, bis ich jede Formel und jeden Algorithmus auswendig kann und schreibe dann nur in OpenGL „Duke Nukem Forever“ fertig … oder so.

Die überaus unspektakulären Vorhaben für die nun anstehenden Ferientage: Der Desktop-Rechner wird Bekanntschaft machen mit Ubuntu als Zweitbetriebssystem, ich versuche etwas ernsthafter Japanisch zu lernen und werde mich dem Blog widmen – von Beiträgen her, wie vor allem auch dem CMS. Joggen will ich auch mal ausprobieren, aber jedesmal wenn ich daran denke, erscheint es mir unwahrscheinlicher. Ich hoffe, ich überwinde den inneren Schweine­hund. Am Piano möchte ich mehr Stücke lernen – was in meinem Fall nicht Klassik bedeutet, sondern eher Anime-Liedgut – und auch mal schauen, wie ich das digitalisiert bekomme.

Eine Woche ist jetzt knapp noch Zeit für ein letztes FH-Projekt in Web-Anwendungen. Apache Tomcat, JavaEE, JSP, JSF … Der größte Mist, der je den Weg ins Internet gefunden hat. Der Einsatz ist vergleichbar mit PHP – Web-Anwendungen eben. Klar, Java bietet mehr Möglich­keiten und einmal übersetzt ist es wohl auch schneller als PHP. Aber der Einstieg ist ein Grauen, in jedem Winkel muss erst dies und das konfiguriert werden und von echten Erfolgs­erlebnissen kann man nicht sprechen. Läuft es nämlich endlich, ist man nur müde und genervt und froh, dass mal etwas läuft. Dreck. Ja, dieser Absatz mit Genörgel fällt vor allem so lang aus, weil ich gestern mehrer Stunden damit zugebracht habe, nur um eine kleine Text-Ausgabe zu erhalten. PHP <3.

Monthly Review of Strange Manga #07

Negativ Happy Chainsaw Edge

Negative Happy Chainsaw Edge bedient sich für den Einstieg einem alten Element: Gut gegen Böse. Die junge Eri begegnet eines Nachts dem Mann mit der Kettensäge und spürt, dass dieser das Böse verkörpern muss. Sie entdeckt urplötzlich ein übermenschliches, kämpfer­isches Talent an sich und fortan treffen sich die beiden immer wieder. Sie spürt, wo er wann ungefähr auftaucht und bekriegen sich dann bis aufs Blut bis der Mann wieder verschwindet. In diesen Kampf wird der Protagonist, ein echter Normalo, hineingezogen. Was er erst nicht will, dann doch versucht heldenhaft zu sein, kläglich scheitert und schließlich doch aus abenteuer­haftem Spaß und Zuneigung Eri begleitet.

The chainsaw man is right in front of me. A completely understandable source of all evil. That itself is my one hope.

Die Kämpfe erscheinen nie wirklich wichtig zu sein. Eri kann noch so dick auf­tragen, dass die Zukunft des Guten bedroht ist, aber dieses Ritual von warten, treffen, kämpfen, gehen ist mehr ein Synonym – eine praktische Lektion über Leben und Sterben. Am Ende bleibt das Gefühl, man habe hier eine Geschichte gelesen über zwei Teenager und wie sie ihre psycholo­gischen Probleme überwinden; völlig ohne Heldenkram und Übernatürliches.