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sebadorn | blog

2/7 – Präsentation und Rhetorik

Studenthood
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Dafür, dass die Skripte für Präsentation und Rhetorik zusammen nur 26 Seiten umfassen, war die Klausur doch einen Tick schwerer als erwartet. Das Meiste konnte ich noch so ausfüllen, einen Teil habe ich geraten und einen anderen Teil nicht komplett beantwortet. Aber passt schon.

I don’t like Mondays

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? I don’t like Mondays. – Tell me why! – I don’t like Mondays. ?

Morgen geht das Studium weiter. Also wieder raus in die Arschkälte. Dummerweise beginnt es gleich mit einer Präsentation in Englisch. Und ich mag keine Präsentationen oder freies Reden. Nicht wenn es erzwungen ist, sagen wir es mal so. Da Themenfreiheit herrschte, wählte ich zumindest ein ansprechendes Thema: Light painting. Ich halte auch nicht alleine, sondern habe noch jemanden mit an Bord, und das Ganze dauert ohnehin nicht länger als fünf bis zehn Minuten. Trotzdem … *frötzel*

„Aufgrund der schlechten Wetterlage wird dieser Bus nicht bis zum Nordfriedhof fahren.“

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Morgens

Und so sind wir in einer kleinen Gruppe ungefähr eine halbe Stunde lang bergauf durch den Schnee gestapft. Dabei habe ich festgestellt, dass meine Sohlen so gut wie kein Profil mehr aufweisen (und es trotzdem geschafft nicht hinzufliegen). Die kleine Schneewanderung morgens war anstrengend nett.

So kamen wir denn eine Viertelstunde zu spät an, gemeinsam mit einer weiteren Gruppe, die es aber geschafft hatte, ihren Busfahrer zu belatschern doch zu fahren.

Im Vorlesungsraum saßen bereits drei Leute – ohne Dozent.
Dieser stand im Stau und kam noch viel später.

Nachmittags

Damit hätte ich eine Präsentation aus den Schuhen (bleiben noch zwei). In „Präsentation & Rhetorik“ sollten wir nicht länger als fünf Minuten präsentieren. Jede Minute zu viel gäbe entsprechenden Punktabzug. Meine vier Minuten fuffzig sind da vollauf in Ordnung – Nicht in Ordnung waren die Deutlichkeit meiner Aussprache und meine Stimmlage, die bei Präsentationen dummerweise gleich zwei Oktaven höherspringt denn normal. So sieht mein persönliches Fazit aus, denn besprochen wurde noch nichts. Nur wieder gefilmt.

Das Thema meiner Kurzpräsentation war das Hase und Hirsch-Problem aus der Spieltheorie (in vereinfachter Form). Die Themenwahl stand uns völlig frei.

Studentendasein

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Eine kleine Zusammenfassung wie der Studiengang Medieninformatik an der FH Wiesbaden bisher aussah. Jedem Fach habe ich einen ausgiebigen Unterpunkt gewidmet, von daher: Lest, was euch gerade interessiert.

  1. Gestaltung
  2. Programmierung
  3. Englisch
  4. Analysis
  5. Präsentation und Rhetorik
  6. Einführung in die Informatik
  7. Einführung in die Signalverarbeitung

Gestaltung

RGB-Farbkreis

Bisher sind unsere Praktikumsaufgaben diese:

  1. Höhere Semester, Neustudenten sowie Profs sollen davon überzeugt werden, sich endlich Transponder (Schlüssel) anzuschaffen. Entwerft je drei Scribbles (Skizzen) für Anzeigen und Bedienungsanleitungen.
    (Später wird diese Aufgabe noch komplett umgesetzt.)
  2. Erstellt zwei zwölfteilige Farbkreise: Einen RGB und einen HKS.
  3. Baut anhand des euch gegebenen Ausgangswertes eine Eurofarbskala.
  4. Findet Farben für Flaschen mit folgendem Inhalt: Essig, Orangenlimonade. Findet Farben für Dosen mit folgendem Inhalt: Rasendünger, Milchpulver. Nutzt dabei nur farbige Linien/Flächen in Etikettausrichtung und nicht mehr als drei Farben.
  5. Und der Dauerauftrag: Vorlesungen zusammenfassen und am Booklet arbeiten. Das Booklet ist der große Abschluss. Alle Praktikaaufgaben, zusammengefassten Vorlesungen und das eigene (bei mir noch ausstehende) Referat kommen hinein.

Alles mit InDesign zu bearbeiten. Und wehe wir legen Farben nicht als Farbfeld an! Und bei längeren Texten Absatzformate verwenden, weil diese sehr praktisch sind. Sind sie wirklich.

In den Übungsstunden wird uns der Umgang mit aktuell noch InDesign, demnächst mit Photoshop gezeigt. Das geht meist ziemlich zack-zack-hier-klicken-da-klicken-fertig. Unsere – hm, wie nennt man das? Lehrerin? – bringt uns auch öfters Broschüren u.ä. mit um gute Gestaltung zu zeigen.

Im Dezember muss meine Gruppe (drei Personen) noch ein 10min-Referat halten über Otl Aicher. Otl Aicher: Olympia '72, altes ZDF-Logo, Erco, Piktogramme, damals berühmter/gefeierter Gestalter.

In den Vorlesungen ging es bisher um die Rolle der Medien in der Kommunikation und Farbe. Klingt wenig, steckt viel dahinter. Dazu viele anschauliche Beispiele und Erklärungen. Und unser Dozent, der selbst eine Werbeagentur leitet, freut sich, wenn wir uns in den Vorlesungen beteiligen. Letztes Mal hat er Farbkärtchen mitgebracht, die wir zu bestimmten Begriffen hochhalten sollten (Liebe -> Rot, Alter -> Weiß/Braun/Grau), und eine Umfrage, in der wir Farben noch unserem Gefallen sortieren sollten – Auswertung nächstes Mal.

Gestaltung ist eines meiner Lieblingsfächer.

Programmierung

Gearbeitet wird unter Fedora 9 (Linux) mit Eclipse. Die Sprache: Java.

Die Vorlesungen begannen mit Zahlensystemen und dem Umwandeln von einem ins andere, z.B. von Dezimal (Basis 10) zu Binär (Basis 2) oder Hexadezimal (Basis 16). Komplizierter wird es mit negativen Zahlen und richtig biestig mit Gleitkommazahlen. :P
Dann mal eben schnell Fluss- und Syntaxdiagramme, Backus-Naur-Form und schließlich der Einstieg in Java.

Nach der Vorlesung erhalten wir Aufgabenzettel und müssen markierte Aufgaben bis zur Praktikumsstunde die Woche drauf erledigen. Aufgaben waren bisher:

  1. Von Hand umwandeln in diverse Zahlensysteme.
  2. Grammatikregeln in EBNF als Syntaxdiagramme zeichnen.
  3. Programm: Der 17. Tag des Jahres ist ein Mittwoch – Welcher Wochentag ist der 289. Tag?
  4. Programm: Gegeben ist das Verfahren von Gauss zur Berechnung des Osterdatums. Der Benutzer gibt das Jahr ein und das Programm gibt das genaue Datum aus. Dazu ein Javadoc erzeugen.
  5. Programm: Sekunden einlesen und als Stunden:Minuten:Sekunden formatiert wieder ausgeben.
  6. Programm: Eine gleichschenklige Sternchenpyramide ausgeben. Der Benutzer gibt vorher die Höhe ein.

Die Aufgaben für nächstes Mal sind auch schon hochgeladen: Es wird schwerer. Ein Programm für das Skalarprodukt zweier Vektoren und ein Programm das testet, ob ein eingegebenes Datum gültig ist. Da gibt es interessante Ausnahmen, z.B. existieren die Tage 04.10.1582 bis 15.10.1582 nicht! Diese wurden zu Korrekturzwecken übersprungen.

Meine PHP-Vorkenntnisse bringen mir jetzt zu Beginn von Java sehr viel. Wirklich sehr sehr viel! :)

Programmieren ist eines meiner Lieblingsfächer.

Englisch

Langweilig. Ich verstehe Englisch und kann Englisch schreiben – Reicht das nicht? Am Anfang – und später vielleicht wieder – gab es Grammatikübungen. Dabei käme ich doch schon bei deutschen Grammatikübungen ins Schwitzen.

Bisherige benotete Hausaufgabe war: Why I'm Studying New Media Informatics. Vorgabe war es ~500 Wörter zu schreiben. Hat ganz gut geklappt, die Note steht noch aus.

Analysis

Der Herr Prof schreibt Tafel um Tafel voll, wischt und schreibt wieder alles voll. Er nutzt dabei alle vier Tafeln. Müssen diese ganzen Definitionen eigentlich so wissenschaftlich-mathematisch-allgemein gehalten sein? Da wundert man sich darüber, was dort steht, um dann festzustellen, dass es jener einfache Inhalt aus der Schule war.

Weil ich anfangs noch gut zu recht kam und anderen geholfen habe, nennt mich ein Kommilitone nur noch „Brain“. Ôo Nun gut, das wird sich im weiteren Matheverlauf wieder verlieren.

Präsentation und Rhetorik

Stehgreifrede gleich zu Beginn (Eintrag 1, Eintrag 2). Thema in die Hand und vor mit dir. Aufgezeichnet als Video und später ausgewertet. Schrecklich. Dafür habe ich mir angewöhnt nun einen festen Stand einzunehmen und ich versuche, etwas tiefer und deutlicher zu sprechen. Heilsamer Schock oder so ähnlich.

Einige interessante Sachen werden vermittelt, z.B. dass man Hände über der Gürtellinie und unter Kopfhöhe halten soll, da dies neutral/positiv wirkt. Unterhalb ist negativ und überhalb aggressiv. Achtet mal auf Frau Merkel, wie sie immer ihre Hände hält. Faszinierend, nicht wahr?

Einführung in die Informatik

Vorlesungen: Geschichte der Informatik, Algorithmen, noch irgendetwas und seit heute Zahlensysteme (ausführlicher als in Programmieren, trotzdem doppelt gemoppelt).

Bis letztes Mal bestanden die Praktika daraus, dass wir ein Aufgabenblatt erhielten und uns da durchackern sollten. Dabei ging es erst um DOS-Befehle unter Windows und deutlich intensiver – aber doch nur oberflächlich – um Shellbefehle unter Linux. Beim nächsten Mal wird nur noch an der Tafel gearbeitet, zu anderen Themen versteht sich.

Die Praktika waren interessant, demnächst könnte es langweilig werden.

Grundlagen der Signalverarbeitung

Ach Herrje! Verwirrend umständlich organisiert und langes Rätselraten, wann denn nun was stattfindet. Immerhin hat sich dies nun geklärt.

Bisher hatten wir nur Vorlesungen und eine Übung. Signalverarbeitung kam noch nicht drin vor, dafür Elektrotechnik/Physik. Leider konnte ich mich in der Schule schon zuletzt nicht mehr für Physik motivieren – bislang will es mir auch hier nicht gelingen. Obwohl unser Dozent sehr motiviert scheint und Spaß am Thema hat (was wichtig ist).

In der Vorlesung heute war nur noch die Hälfte (~28 Personen) anwesend.

Präsentation und Rhetorik

Studenthood
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Heute damit begonnen die Videoaufnahmen unserer Stehgreifreden anzuschauen. Schrecklich! Wirke ich immer so?! Da kann ich mich selbst hinterher ja nicht mehr leiden. Und klingt meine Stimme immer so?!
Argh! Ganz großes Arrrghhh! X(