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sebadorn | blog

Timidity: MIDIs abspielen und umwandeln

InformaticsMusic
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Am Piano

In diesem Artikel geht es darum, ein existierendes MIDI mit einem Soundfont eigener Wahl abzuspielen und anschließend in ein umgänglicheres Audio-Format umzuwandeln.

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Audio Player: foobar2000

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Audio Player sind für die meisten Benutzer ein digitales Grundbedürfnis; entsprechend gibt es eine große Auswahl. Aktuell benutze ich foobar2000, der viele Freiheiten in der Anpassung bietet – Was jedoch auch nicht ganz einfach ist.

Unterstützt werden MP3, MP4, AAC, CD Audio, WMA, Ogg Vorbis, FLAC, WavPack, WAV, AIFF, Musepack, Speex, AU und SND – weitere lassen sich nachrüsten. foobar gibt es nur für Win XP und höher. (Ältere Versionen auch für ältere Win-Betriebssysteme.)

foobar2000
foobar2000 – bereits ein wenig angepasst


Vorzüge

1. Schnelligkeit. Im Bruchteil einer Sekunde ist foobar gestartet. Dann kommt es darauf an, wie übersichtlich man sich das Interface gestaltet hat. Jedenfalls wird ein Lied ausgewählt und es wird abgespielt. Ohne Warten ohne Murren. Wie sagt man so schön: Schlank und schnell.

2. Gapless Playback. Beim Übergang von einem Lied zum nächsten gibt es keine Pausen, sondern es geht lückenlos ineinander über.

3. Multiple Genre-Tags. Warum unterstützt kaum ein audio player mehrere Genres für MP3? (Vielleicht weil es kein Standard ist …) Der hier kann es! Man verwendet festgelegte Trennzeichen (z.B. Semikolon) und foobar versteht das. Problematisch wird es allerdings, wenn man auf ein anderes Abspielprogramm umsteigt, das dies nicht beherrscht.

foobar2000, MP3-Properties
MP3-Metadata und -Properties (volle Größe)

4. Musiküberwachung. Normalerweise hat man einen Ordner „Musik“ und darin liegt der ganze Schatz. Ich habe das System vom vormals verwendeten Windows Media Player (bitte nicht Steinigen) übernommen und strukturiere mit Ordnern nach Interpreten und darin nach Alben. foobar habe ich gesagt: „Das ist mein Musikverzeichnis!“ und die Antwort war: „Geht klar, Meister!“

Wenn ich nun Dateien einfüge/verschiebe/lösche wird das live nachverfolgt. Da muss man nicht erst das Programm neustarten, damit es sich zurechtfindet.

5. CD Rippen. Audio-CD einlegen. foobar fragt, ob er wiedergeben oder rippen soll. Will man rippen, landet die Musik konvertiert auf dem Rechner.

6. Converter. foobar2000 kommt mit einer Funktion zum Umwandeln von Dateiformaten daher. Dabei bietet er auch einige Optionen; wie das Umwandeln mehrerer Dateien in Warteschlange, Einstellen der MP3-Qualität oder die Benennung der erzeugten Dateien nach bestimmtem Schema.

foobar2000, Converter
Converter


Nachteile

1. Podcasts. Von Podcasts muss man sich die Audiodatei so herunterladen und öffnen. Eine Abonnementmöglichkeit gibt es nicht.

2. Musikverwaltung. Man kümmert sich selbst um seine Ordnerstrukturen, foobar rührt da nichts an. Entsprechend gibt es auch keine Funktionen um Titel in sein Musikverzeichnis zu importieren. (CD Ripper und Converter gibt es.)

3. MP3-Player werden nicht verwaltet. Eine Verwaltung des MP3-Players über foobar ist nicht möglich. Solche Funktionen existieren nicht mal im Ansatz.

x. Last.fm. Zwar gibt es eine foobar-Komponente zur Erweiterung, doch damit lassen sich Titel nur scrobbeln, aber nicht lieben, empfehlen etc. Ah, es geht doch! :D foobar-Komponente besorgen und das PlugIn von Last.fm für foobar installieren und man kann mit dem Last.fm-Scrobbler auch Lieder lieben etc.

4. Bewertung. Direkt nach der Installation gibt es kein Bewertungssystem – So mit Sternen und Herzchen und so. Da kann man sich jedoch selbst helfen.

5. Benutzeranpassung. Will man Einstellungen ändern oder das Interface anpassen (gerade hierbei) ist foobar nicht sehr anfängerfreundlich und so ist Manches mit Frickelarbeit verbunden.


Abschlusswort

foobar2000 ist ein flotter Audio Player, den ich für seine multiplen Genre-Tags und unkompliziertes und schnelles Taggen von MP3s gern habe. Ich vermisse jedoch sehr eine Last.fm-Erweiterung zum „Lieben“ von Liedern. Mit den Möglichkeiten zur Anpassung sollte ich mich noch weiter beschäftigen. So bald werde ich vermutlich nicht das Programm wechseln.


Links

Offizielle Website: foobar2000.org
Forum rund um Audio: hydrogenaudio.org
Blog Post-Serie zu foobar2000: blog.freeqnet.de

Klausurenphase – 1/6

Studenthood
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Auch Fetthenne genannt. Als vorhin ein Vogel vorbeihüpfte, haben die Tentakel ihn sich gekrallt. Später muss ich noch die Knochenreste wegräumen.
Picture unrelated (Tentakel-Pflanze from Outer Space)

Letzte Woche Montag war der sogenannte Onlinetest in Proggen2 (die faule Abkürzung für „Programmieren 2“). Dabei hat jeder Teilnehmer 90 Minuten Zeit die gegebenen Aufgaben zu bearbeiten – will heißen: Am Rechner in Java zu coden. Wir sollten ein Programm mit grafischer Oberfläche schreiben, das ein bis zehn Kreise im Fenster hinundherdotzen lässt (Threads und AWT). Billardtisch von oben gesehen, zur besseren Vorstellung. War vorher sehr nervös mit leichtem Magendrücken, lief aber fast wie im Schnürchen.

Gestern ging dann die schriftliche Klausur in Proggen2 über die Bühne. Dicker Aufgabenkatalog, Fehler gemacht und zwei Aufgaben nicht beantworten können. A-B-E-R das macht ja nichts, weil es einen 10-Punkte-Puffer gibt und es so viele Aufgaben waren. Bestanden, behaupte ich.

Blog posts sind in nächster Zeit wohl eher eine Rarität. Obwohl ich noch mindestens drei Serien, einen Film und eine Software habe, zu denen ich etwas schreiben möchte. Dummerweise habe ich mir auch in den Kopf gesetzt, mein CMS endlich wieder in Angriff zu nehmen.

14. Volkslauf Sulzbach

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Die heutige Veranstaltung: 14. Volkslauf Sulzbach zugunsten Kinderkrebshilfe Frankfurt. 11:00 Uhr fällt der Startschuss für den ersten von drei Starts (11:30 und 12:00 die anderen beiden). Die Route führt 5,8 Kilometer durch den Eichwald. Ich jogge selten, eigentlich nie. Entsprechend rätsel ich zu Beginn, wie ich meine Kräfte einteilen soll. Na gut, das hintere Feld mit den alten Leuten und Kindern kann ich wohl verlassen. Rhythmisch schlägt der umgehangene Fotoapparat gegen meine Hüfte.

36 Minuten später – Hey, ich bin im Ziel! Gibt eine Medaille, aber die erhält sowieso jeder Teilnehmer. Ein Fotograf schießt ein Foto von einem Seba, dem der Schweiß über die Stirn rinnt. Ob sich das Bild demnächst irgendwo wiederfindet? Auf den Fotos: Matze und ich.

Matze im ZielSeba mit Medaille

Nachtrag (09.06.08): Auf einem Bild habe ich mich wiedergefunden.

Hrmpf

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Der Nachteil, wenn die Eltern den eigenen Blog lesen. Man kann sich nicht mal eben über einen vorangegangenen Streit Luft machen oder sich aufregen, ohne dass es anschließend (weiteren) Zank geben könnte.

Das ist jetzt ein wenig allgemeiner: Ich würde mir gerne mal ein bissl öfter etwas von der Seele schreiben. Sowohl Schönes wie auch Negatives. Aber wer liest mit, wer wird evtl. mal mitlesen? Ach doof.

Wenigstens ist das Wetter nicht mehr ganz so trübe oder gar verschneit.

Bett und Kommode sind jetzt auch umgestellt. Die letzten Poster von den Wänden entfernt. Das strahlende Weiß der Wände lässt das Zimmer größer wirken. Letztens mal wieder den Kopf an der Schräge angestoßen. Das konnte natürlich nicht ausbleiben. Ich nehm's mit Humor.^^ *Drecksding*

Je länger ich in der Sonne sitze und je wärmer es wird, desto besser wird meine Laune.

Gerade eben wieder mit dem Ziegenproblem beschäftigt. Es fällt mir zugegeben schwer zu verstehen, warum man wechseln sollte. Aber bloße Mathematik hat mich dann doch einigermaßen überzeugt. Aber das ist ja richtig interessant. Dann schaue ich mir mal das Gefangenendilemma an und dann … mal schauen.