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Mozilla Dev Derby: Pete’s Adventure

Informatik
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Pete’s Adventure

Im Januar habe ich zum zweiten Mal bei der Mozilla Dev Derby einen Beitrag eingereicht. Das Thema lautete diesmal Drag&Drop und da dachte ich mir, dass sich doch etwas Hübsches finden lassen müsste. Eine erste Idee, auf die ich mich ziemlich versteift hatte, gab ich später doch wieder auf – ich hätte meinen eigenen Ansprüchen nicht Genüge tun können. Von mir stammt nun Pete's Adventure (Mirror), eine kurze interaktive Geschichte, mit der ich doch sehr zufrieden bin. Code und Ressourcen sind auf GitHub zu finden.

Drag&Drop

Drag&Drop mit JavaScript ist nicht schwer. Ein paar wenige (dumme) Besonderheiten muss man nur kennen. Zum Beispiel, dass es in Firefox nur funktioniert, wenn auch irgendwelche Daten gesetzt sind. Ein leerer String reicht da schon:

var note = document.getElementById( "note" );
note.addEventListener( "dragstart", function( e ) {
    e.dataTransfer.setData( "text/plain", "" );
}, false );

Ein Drop wird zudem nur erkannt, wenn man die Events dragenter und dragover für das Element stoppt:

function stop( e ) {
    e.preventDefault();
}
var dropzone = document.getElementById( "dropzone" );
dropzone.addEventListener( "dragenter", stop, false );
dropzone.addEventListener( "dragover", stop, false );
dropzone.addEventListener( "drop", doSomething, false );

Das dürften auch schon die größten Stolpersteine gewesen sein. Nun warte ich weiter auf das Ergebnis des Wettbewerbs, das eigentlich sehr bald verkündet werden müsste.


Update 2013-03-02: Ha, nächster Tag und das Ergebnis ist da. Erster Platz!


BOINC – CPU-Zeit spenden für die Wissenschaft

Informatik
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BOINC logo

Nicht jeder wissenschaftlichen Forschungsgruppe steht ein Super-Rechner zur Ver­fügung. Eine Möglichkeit, dennoch aufwendige Simulationen durchführen zu lassen, ist die Berkeley Open Infrastructure for Network Computing – kurz BOINC. Das Projekt basiert dabei auf freiwilliger Unterstützung durch zumeist Privatpersonen, die ihre Rechenleistung zur Verfügung stellen. Die installierten Clients erhalten Arbeitspakete, berechnen diese und senden ihre Ergebnisse zurück an das Projekt-Backend.

Client

BOINC client

Der Client existiert sowohl für Windows, Mac als auch Linux – nicht zuletzt dank Freigabe des Quellcodes in 2003. Ziel des Clients ist es, ungenutzte CPU-Zeit zu verwenden: Sollte man gerade nur Musik hören, im Internet surfen oder andere unstrapaziöse Dinge erle­digen. In den Optionen lässt sich auch einstellen, ob nur zu bestimmten Tageszeiten ge­rechnet werden soll und ob ein CPU-Auslastungslimit zu beachten ist. Natürlich kann man das Programm auch einfach von Hand starten und beenden – was meine Vorgehens­weise ist.

Bedenken sollte man allerdings, dass gerade der Dauerbetrieb eine nahezu durch­gängige Belastung der CPU bedeutet – und damit höherer Stromverbrauch und Wärme­entwicklung. Fängt plötzlich der Lüfter an aufzudrehen, sollte man es vielleicht doch lieber sein lassen oder zumindest einen Blick auf die Temperaturen haben.

Teilnehmen

Ersteindruck: Girls und Panzer

Anime & Manga
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Girls und Panzer

Panzerfahren: Die traditionelle Kampfkunst der Frauen. Mädchen sollten Panzerfahren lernen, um ihren Charakter zu stärken, ihre Eleganz zu verfeinern und zu einer schönen, gesunden Frau heranzuwachsen.

In den ersten Minuten wird direkt in einen Panzerkampf eingestiegen, der erst später in der Serie stattfinden wird. Man sieht ein paar Charaktere, ganz viele CG-Panzer und erhält einen Cliffhanger. Dann beginnt es chronologisch korrekt mit Hauptcharakterin Nishizumi auf dem Weg zur Schule. Warum der zusammenhangslose Einstieg? Natürlich um Lust auf später zu machen, denn der Rest der Folge ist relativ langweilig.

Nishizumi geht zur Schule, freundet sich mit zwei Klassenkameradinnen an. Dann wird offenbart, dass die Schule Panzerfahren wieder einführt und die Schülerpräsidentin erpresst sie dahin­gehend, daran teilzunehmen. Obwohl Nishizumi aus einer für Panzer­fahrerinnen berühmten Familie stammt, hat sie eine lebhafte Abneigung dazu. Wie sie selbst sagt, hat sie keine guten Erinnerungen an Panzerfahren. Später steht sie dann jedenfalls mit strahlendem Gesicht vor dem Panzer und kann es kaum erwarten, ihn wieder fahrtüchtig zu sehen.

Dun! Dun! Duuuuun!

In der letzten Szene wird dann immer weiter herausgezoomt und … es ist alles auf einem Schiff! Die gesamte Schule, Stadt, Trainingsgelände. Ein einziges, riesiges Schiff. Aber, nun, ich möchte nicht einmal wissen warum. Okay, ist halt alles auf einem Schiff! Von mir aus! Warum auch nicht?!


Halbwegs relevant zu diesem Ersteindruck: Ich habe auch die erste Folge Onii-chan Dakedo Ai Sae Areba Kankeinai yo ne! gesehen. Einen eigenen Eintrag wird es dazu sehr wahrscheinlich nicht geben; eine zweite Folge für mich sehr wahrscheinlich auch nicht.

Ersteindruck: Chuunibyou Demo Koi ga Shitai!

Anime & Manga
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Chuunibyou Demo Koi ga Shitai!

Die Serie ist gar nicht so schlecht, brachte sie mich doch das eine oder andere Mal zum Schmunzeln. Der Zeichenstil bzw. die Animationen sind gut, Opening und Ending recht nett. Aber ich habe ein Problem, weswegen ich nicht weiterschauen will. Ich …

Ich hasse es mich fremdzuschämen! Ich drehe lieber den Ton runter oder überspringe gleich eine Szene, nur um mir diese fremden Peinlichkeiten zu ersparen. Nun ist es mit Chuunibyou Demo Koi ga Shitai! leider so, dass das Konzept der Serie unmittelbar hierauf basiert. „Achtklässler-Syndrom“ wird hier beschrieben als eine peinliche Phase einiger Acht­klässer, in der die Fantasie etwas Amok läuft und sich die Person gelinde gesagt zum Deppen macht, indem sie lauthals Attackennamen schreit oder Unsinn über irgend­welche Zauberkräfte erzählt.

Chuunibyou Demo Koi ga Shitai!

Für den Hauptcharakter ist diese Phase, an die er sich mit größter Scham nur zurück­erinnert, vorbei. Dummerweise hat er eine Mitschülerin, die ebenfalls seine Nachbarin ist, an der Backe, die voll in dieser Phase steckt. Immer noch. Wie gesagt: Ich kann es nicht. Ich kann mich über derartige öffentliche Peinlichkeiten anderer nicht amüsieren.

Ersteindruck: BTOOOM!

Anime & Manga
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BTOOOM!

Der Hauptcharakter – Ryouta – ist 22 Jahre alt und NEET. In anderen Worten: Ist es mal nicht der Durchschnittsschüler, ist der Taugenichts, der zum Helden mutiert. Während er seit 2 Jahren auf eine immer wieder versprochene Stelle in der Spieleindustrie wartet, vertreibt er seine Zeit mit dem Spiel BTOOOM!.

BTOOOM! ist in der Geschichte einer der erfolgreichsten FPS aller Zeiten. Was schwer nach­zuvollziehen ist. Die einzigen Waffen sind Bomben. Davon zwar verschiedene Typen (Timer, Contact, Smoke …), aber wie so etwas erfolgreich sein soll, enzieht sich mir. Nun, im Spiel ist Ryouta zudem verheiratet. Wir haben hier also ein Spiel à la Quake, nur, dass es nur Bomben gibt und man heiraten kann.

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