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sebadorn | blog

Das SWT-Projekt -und- Visual C#: Wo ist meine .exe?

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Da sind wir nun also angelangt: Das große SWT-Projekt des 4. Semesters beginnt. Das Thema lautet: „World of Waschkraft“ und soll ein Strategiespiel mit Waschbären werden. Jeder Spieler – Zusammenspiel läuft über einen Server – hat Waschbären, die für ihn über die Karte wandern und Dinge einsammeln. Der Spieler kann über Ereignisse wie z.B. ein Feuer auslösen in das Geschehen eingreifen. Was über die Minimalanforderungen heraus aus dem Spiel wird, ist den Gruppen überlassen.

Eine Gruppe hat 3 Bestandteile: Projektleiter, Frontend-Team und Backend-Team. Die Front­endler entwickeln unter Windows in C#. Die Backendler arbeiten unter Ubuntu in Java. Python kommt dabei auch noch zum Einsatz, denn die Waschbären-KI soll über (verschiedene) Skripte laufen.

Bei meinen ersten Schritten mit Visual C# und WPF habe ich mehr Zeit mit googeln verbracht, als in der IDE, aber zum Schluss hatte ich dann ein kleines Fenster mit einer Rasengrafik und einem kleinen Tier darauf, das bei Klick nach rechts „lief“. Die Grafik wurde halt 14px nach rechts verschoben.

WPF

Mein tolles Ergebnis wollte ich dann natürlich mit jemandem teilen und da hab ich mir die Frage gestellt: Wo ist denn jetzt die .exe-Datei?

  1. Unter Extras → Optionen → Projekte und Projektmappen erfährt man den Projektspeicherort. Geschwind dorthin gewechselt.

  2. Im Projekteordner angelangt dann durchhangeln nach [Projektname]/[Projektname]/bin/debug/[Projektname].exe. Sollte der Ordner nicht existieren, muss das Programm vermutlich erst noch in Visual C# im Debugmodus (F5) gestartet werden.

FoFiX mit Guitar Hero III-Theme

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FoFiX mit Guitar Hero III Mod

FoFiX ist ein eigenständiger Mod von Frets on Fire. Das Spiel ist – um einen bekannten Ver­gleich heranzuziehen – wie Guitar Hero, nur für den PC und dass man mit der Tastatur spielt. Idealerweise bietet sich eine kabellose Tastatur an. So sieht es aus: Video vom Gameplay.

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WinSplit: Fenster passgenau anordnen

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WinSplit Revolution

Wieder so ein kleines Helferlein in Sachen Desktopverwaltung: Mit WinSplit lassen sich Fenster per Tastenkombination in eine Ecke oder auf eine Seite des Bildschirms schicken. Denkbarer Anwendungs­zweck: Man braucht den Inhalt des einen Fensters zum Ablesen, während man im anderen tippt – Schick das eine Fenster nach oben, das andere nach unten.

Für Linuxer mit installiertem Compiz mal wieder nichts Neues. Irgendwoher müssen meine Ideen, nach bestimmten Programmen für Windows zu suchen, ja auch stammen.

Wer es nur eine Ecke simpler braucht, könnte Interesse an AeroSnap haben. Ziel des Projekts ist es, die Fensterfeatures aus Win 7 nachzubilden: Fenster an Seitenrand ziehen und es nimmt die Hälfte des Bildschirms ein; Fenster oben an den Rand ziehen und es maximiert.

SWT-Projekt: Hochregallagerverwaltung

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HighrackWare

Das „kleine“ Gruppenprojekt in Softwaretechnik war ein Vorgeschmack auf das große Projekt im 4. Semester. Das Programm soll bei der Verwaltung eines Hochregallagers behilflich sein. Regal aufbauen, bunte Boxen kreieren und auf die Regalböden werfen; noch ein paar Zusatz­funktionen, wie Farbrestriktionen. Eine hochgradig nicht-triviale Aufgabe, wie sich gezeigt hat. Die lange Planungsphase am Anfang war lang­weilig, aber sehr notwendig.

Nach so einem Projekt weiß man viel mehr wertzuschätzen, was andere Software leistet. Wir sitzen vor dem Monitor, verschieben einen schwarzen Balken, der mit einer Regalwand gleichbedeutend ist, und sind total „Wow, yeah! Es klappt!“ Ein Nicht-Beteiligter stände un­beeindruckt daneben: „Gratuliere. Ihr könnt einen schwarzen Balken verschieben.“

Gut ging dann auch die Vorführung über die Bühne – alles Wichtige hat funktioniert. Über­flüssig zu erwähnen, dass wir während dem Präsentieren neue Bugs entdeckt haben.


Jetzt verstehe ich auch diesen Witz.

VirtuaWin: Virtuelle Desktops unter Windows

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VirtuaWin - Desktopübersicht

Linux-Menschen kennen virtuelle Desktops, die gehören da einfach dazu. Virtuelle Desktops in a Nutshell: Ihr habt 1 Monitor, aber mehrere Desktops durch die ihr durchwechseln könnt – jeder mit eigenen offenen Ordnern und Programmen. Nun bin ich aber immer noch zu großem Teil Windows-Mensch und vermisste dieses praktische Feature. Bis mir dann der Gedanke kam: „Mensch, du, als ob da nicht mal jemand was für Windows geschrieben hätte.“ – Haben welche, sogar einige. Der Gewinner meines kurzen Auswahlverfahrens ist: VirtuaWin.

Mal das Limit austesten … Bei allem was heilig ist! Bis zu 20 Desktops lassen sich nutzen! Da bin ich mit vieren eher begnügsam. Bisher nicht entdeckt habe ich fesche Übergangseffekte oder ein Rauszoomen auf alle Desktops, kann aber sehr gut ohne leben. Dafür ruckelt, stottert und flattert auch nichts. Shortcuts lassen sich frei belegen. Meine Wahl sind [Win] + [Pfeil­taste] zum Wechsel und [Win] + [Strg] + [Pfeiltaste] für Fenster woanders hin­schicken. Darüber hinaus gibt es weitere belegbare Aktionen.

Ich behaupte: Ich weiß wie ihr tickt. Wer mehrere Desktops hat, braucht auch auf jedem ein anderes Wallpaper. Wer das Gegenteil behauptet lügt. Zu diesem Zweck existiert das Zusatz­modul VirtuaPlus. Herunterladen und in den Ordner VirtuaWin/modules/ werfen. Wenn VirtuaWin geladen ist, über das Tray icon das Setup aufrufen. Unterpunkt Modules, VirtuaPlus anklicken und Configure-Button drücken. Den Rest bekommt ihr selbst heraus oder aber könnt in den Kommentaren danach fragen.


Anmerkung: Wer Sorge hat, das Programm wühle sich tief durch Systemorgane, der sei beruhigt. Man muss nach der Installation nichtmal neustarten und es lässt sich jederzeit starten oder beenden. No big deal.