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sebadorn | blog

Scrobbeln mit VLC

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Wunderbar. Beim Klicken durch die Einstellungen habe ich entdeckt, dass der VLC media player auch für Last.fm scrobbeln kann. Bisher hätte ich dafür erst WMP und das Audio-Scrobbler-PlugIn starten müssen, was vergleichsweise länger dauert.

  1. Einstellungen -> Audio, dann sieht man schon einen Abschnitt, der last.fm heißt. Häkchen setzen und Zugangsdaten eintragen.
  2. Als Nächstes links unten Einstellungen zeigen auf alle setzen.
  3. Menüpunkt Interface -> Kontrollinterfaces auswählen und ein Häkchen setzen bei Wiedergegebene Songs an last.fm übermitteln.
  4. Fertisch.

Leider lässt sich noch nicht festlegen, welche Verzeichnisse zum Scrobbeln freigegeben werden sollen, nach wie viel Prozent Titellänge ein Song als gescrobbelt gilt und Songs lassen sich auch nicht als Favorit markieren. Dennoch toll!

aestas 1.3.0

Informatics
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aestas 1.3.0 Interface

Interface

Als Texteditor steht nun TinyMCE zur Verfügung. Man hat auch noch die Wahl den alten mehr oder weniger von mir zusammengeschusterten oder gar keinen zu verwenden (Direkteingabe von Quelltext).

Kommentare lassen sich in der Übersicht komplett darstellen anstatt wie vorher nur gekürzt. Man klickt auf „zeigen“ und der Text klappt aus. Ein Link zum Kommentar ist auch gleich dabei.

Sehr praktisch wie ich finde: Stellt man den Status eines Eintrages auf „wird vorbereitet“ und speichert, kann man direkt weiterschreiben. Der Eintrag wird den Besuchern noch nicht angezeigt.

Kategorien lassen sich zusammenlegen. Wird man in der Praxis nicht sehr häufig brauchen, aber wenn doch, spart es viel Arbeit.

Kommentare

Kommentare können moderiert werden. Bedeutet: Neue Kommentare müssen erst abgesegnet werden. Optional kann man sagen, dass Kommentare von einer einmal bestätigten eMail-Adresse immer gleich angezeigt werden.

Es wird ein Cookie gesetzt, das automatisch Name, eMail und URL ins Kommentarfeld einträgt, wenn bereits einmal kommentiert wurde. (Gilt nur für diesen einen Blog und nicht anderswo.)

Wer will, kann den Gravatar-Dienst einbinden. Bildmaße und Standardgrafik lassen sich über das Interface einstellen.

Wer will, kann – intern – in den Kommentaren volles XHTML nutzen. (Nicht die <br /> vergessen!)

Newsfeed

Neue Optionen für den Newsfeed: Bilder anzeigen oder nicht, komplett die Formatierung entfernen, kürzen, Anzahl der Einträge.

Ein zusätzlicher Newsfeed für Kommentare. Sowohl für Kommentare insgesamt als auch je Eintrag.

Usability

Kategorien und Stichwörter zu Einträgen werden nun alphabetisch sortiert. Ist so angenehmer zu lesen.

Blättern bzw. Seitenwahl überarbeitet: Neueste, Älteste und Vierer-Schritte in der Seitenwahl.

Und schließlich noch eine „Archiv“-Liste der Einträge nach Monat und Jahr. Muss natürlich nicht verwendet werden. Wenn man es aber möchte, ist es etwas umständlich mit PHP einzubinden.

Sonstiges

Trackbacks. Allerdings so gut wie gar nicht getestet – Weder was Senden noch Empfangen betrifft. Man darf Fehler erwarten. Verzeiht.

Schöne Permalinks insofern mod_rewrite unterstützt wird. Eine feine Sache <ironie>und es war ein Heidenspaß es zu implementieren</ironie>.

Passwortgeschützte Einträge und Seiten. Vielleicht ist nicht jeder Eintrag für die ganze Welt bestimmt?

Das Veröffentlichungsdatum lässt sich beliebig bestimmen, so also auch in die Zukunft legen.

Sowohl Installation als auch das Upgradeverfahren habe ich überarbeitet. Übersichtlicher und sicherer (hoffentlich).

„Dublin Core“ und ein paar andere Meta-Angaben sind rausgeflogen. Nutzt ja eh keiner und belegt unnötig Platz sowohl in Datenbank als auch im Interface.

Apropos Datenbank: Die MySQL-Tabellen sind ein wenig überarbeitet und dadurch minimal flotter.

Neues für z.B. die Seitenleiste: Vielschreiber, Einträge von vor <x> Tagen. Leider immer noch umständlich über PHP einzubinden. Für die Zukunft als verbesserungswürdiger Punkt vorgemerkt.

Das Verzeichnis „deine-dateien“ sollte umbenannt werden zu „media“. Mir ist bewusst, dass dies in Hinsicht auf ältere Einträge Probleme bedeutet, wenn der Pfad zur Grafik plötzlich nicht mehr stimmt etc., dennoch halte ich es für einen wichtigen Schritt.

Bugfixes

  • In der Liste der letzten Einträge (last-posts.php) erscheinen nicht mehr die Überschriften von solchen Einträgen, die nicht angezeigt werden sollen.
  • Suchergebnisse werden jetzt wirklich nach Datum sortiert.
  • Erstellen fehlerhafter Wiederherstellungen sollte das Zeichen „\“ vorkommen.
  • Dateien im Ordner „includes“ abgesichert
  • Blättern funktioniert nicht, wenn Meldung angezeigt wird
  • Es wird geprüft, ob eine Datei "favicon.ico" hinterlegt ist, bevor versucht wird, eine solche einzubinden
  • Nun gibt es wirklich volle UTF-8-Unterstützung
  • Unter PHP < 5 ließen sich keine Kommentare eintragen, dies ist nun behoben
  • Gesperrte Einträge waren trotzdem einsehbar, wenn es der neueste Eintrag war und eine nicht existente Eintrags-ID in die Adresszeile eingegeben wurde
  • Ändert man die ID eines Eintrages, werden nun auch die Kommentare korrekt zugeordnet
  • Admins können nun nicht mehr ihre eigene Klasse ändern
  • Befindet man sich auf dem Blog und es existieren keine Einträge, wird nun keine Fehlermeldung mehr ausgegeben
  • POST/GET/COOKIE abgesichert, sollte magic_quotes_gpc deaktiviert sein
  • Mehrere kleine MySQL-Sicherheitsmakel behoben
  • Andere Berechnungsmethode der verbleibenden Zeit zum Kommentarbearbeiten welche keinen Fehler in der Stundenanzahl birgt

Schöne Permalinks aktivieren

Aufgepasst! Ganz so einfach von wegen Einstellung speichern und fertig ist es leider nicht. Legt in eurem Installationsverzeichnis eine Datei mit Namen .htaccess an. Dort schreibt ihr folgendes hinein:

<IfModule mod_rewrite.c>
RewriteEngine On
RewriteBase /
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-f
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-d
RewriteRule . /index.php [L]
</IfModule>

Sollte aestas in einem Unterordner liegen, müssen die Zeilen RewriteBase und RewriteRule angepasst werden:

RewriteBase /verzeichnis/
RewriteRule . /verzeichnis/index.php [L]

Sollte bereits eine .htaccess dort liegen: Nicht löschen! Wenn ihr euch auskennt, editiert sie, ansonsten besser vorerst auf Permalinks verzichten.

Bitte verzeiht die Umständlichkeit. :)

Epilog

aestas wurde nicht in allzu vielen Szenarien getestet. Die meisten Erkenntnisse stammen von meinem eigenen Betrieb hier, auf meinem Webspace.
Bei Problemen versuche ich gerne zu helfen.

Es gilt die GNU GPL 2. Das Lizenzabkommen sollte man auch lesen.

aestas 1.3.0 Download

Installation: aestas-1.3.0.zip
Upgrade von 1.2.x: upgrade-aestas-1.3.0.zip
Eine knappe Installations- bzw. Upgradeanleitung liegt bei.

Audio aus FLV-Datei extrahieren mit VLC media player 9

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Der VLC-Player ist ein echter Tausendsassa. Mal abgesehen davon, dass er nahezu jedes Video- und Audioformat wiedergeben kann und vieles Weiteres beherrscht wie Streaming und und und, kann er auch Konvertieren. In diesem Fall z.B. ein FLV-Video in eine MP3-Datei.

Wo gibt es FLV?

Das FLV-Format erhält man z.B. wenn man sich von Youtube ein Video herunterlädt. Möglich mit der Firefox-Erweiterung „Fast Video Download“.

Vorgehensweise

1. VLC media player starten. MedienKonvertieren/Speichern… und die gewünschte FLV-Datei auswählen.
VLC starten, Medien und Konvertieren/Speichern…

2. Unter Outputs ein Häkchen bei Datei. Über Durchsuchen… das Verzeichnis wählen und einen Dateinamen mit gewünschter Dateiendung angeben. Unter Profil Unterpunkt Verkapselung MOV (oder MP4) auswählen.

3. Im Unterpunkt Videocodecs kein Häkchen setzen.

4. Im Unterpunkt Audiocodecs nun ein Häkchen und als Format MP3 auswählen.

5. Auf Save klicken, VLC kurz arbeiten lassen und TA-DA!

Oder direkt im Punkt Generierter Stream-Output-String eintragen:
:sout=#transcode{acodec=mp3,ab=128,channels=2}:duplicate{dst=std{access=file,mux=mov,dst=song.mp3}}

Links

VLC media player: https://www.videolan.org
Fast Video Download: https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/3590

Google Chrome ohne Anwender-ID

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Jeder Chrome-Browser erstellt bei der Installation eine eindeutige Anweder-ID, die beim Surfen übermittelt wird. So ließen sich z.B. Suchanfragen einem bestimmten Benutzer zuordnen. Doch mit einem kleinen Trick, lässt sich die ID entfernen und der Aufbau solcher Beziehungen behindern.

Dafür bearbeitet man (unter Windows Vista) die Datei
X:\Users\NAME\AppData\Local\Google\Chrome\User Data\Local State

Unter dem Punkt "user_experience_metrics" entfernt man die Werte für "client_id" und "client_id_timestamp". Das sollte dann so aussehen:

  "user_experience_metrics": {
      "client_id": "",
      "client_id_timestamp": "",

Datei speichern und zum Abschluss noch schreibgeschützt setzen (Rechtsklick → unter dem Reiter Allgemein → Haken bei "Schreibgeschützt" setzen).

Chrome starten und wieder beenden. Nun wurde eine neue Datei angelegt namens Local State.tmp. Wieder bearbeiten und schreibgeschützt setzen. Das war es! Nun sollte keine ID mehr übermittelt werden und Chrome sich dennoch uneingeschränkt nutzen lassen.


gefunden auf: http://www.golem.de/0809/62216.html

Google Chrome (Beta)

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Nun ist es soweit: Seit kurzem steht Googles Browser Chrome als Beta zum Download bereit. Vorerst nur für Windows, aber andere Betriebssysteme sollen schon bald folgen.

Die aktuelle Version lautet: 0.2.149.27
Was Chrome noch zu sagen hat:
Mozilla/5.0 ([Betriebssystem]; en-US)
AppleWebKit/525.13 (KHTML, like Gecko)
Chrome/0.2.149.27 Safari/525.13

A Short Presentation

Das Konzept von Chrome präsentiert Google in einem Comic. Demzufolge setzt man nicht auf viele neue Spielereien, sondern auf Leistung und Sicherheit. Tritt zum Beispiel in einem Tab ein schwerwiegender Fehler auf, ist nur dieser Tab futsch, der Rest des Browsers zeigt sich unbeeinflusst. Des Weiteren sollen Javascript-Anwendungen flüssiger laufen. In Anbetracht von Googles Onlineangebot eine nicht ganz uneigennützige Besserung.

Als Rendering-Engine findet Webkit Verwendung.

Bedenken?

„Wah! Google-Datenkrake bringt einen Browser heraus, Hilfe!“
Ich müsste lügen, hätte ich nicht auch dieses mulmige Gefühl. Andererseits ist es ein OpenSource-Projekt. Wenn da irgendetwas nicht stimmt, wird schon jemand aufschreien.

Nachtrag (30.09.08): Korrekt, es gab viele Aufschreie! Jeder Browser erstellt eine eindeutige Anwender-ID und es werden massig Informationen rausgeschickt.

Erster Eindruck

  • (positiv) Flott ist er ja. Deutlich schneller als IE 7 und Firefox 3. Sogar schneller als Opera – und das will was heißen. Verdammt!, Chrome ist unglaublich schnell!
  • (positiv) Task-Manager (Rechtsklick auf die Omnibox) mit „Statistiken für Computerfreaks“ [sic] (about:memory)
  • (positiv) Downloads. Es ist einfach … simpel.
  • (positiv) Starten und Beenden geht ebenfalls blitzschnell.
  • (negativ) Infos wie es mit dem Laden der Seite vorangeht wären nett.
  • (negativ) Beim Öffnen eines neuen Tabs wird eine Übersicht ähnlich Operas Speed Dial angezeigt – nur ausführlicher und nicht deaktivierbar. Ich fühle mich ernsthaft überwacht, nee, mag ich nicht.
  • (negativ) Lesezeichen etc. lassen sich nur von IE und Firefox übernehmen.
  • (negativ) Google Updater hat sich gleich mal wieder ungefragt in den Autostart geschmuggelt, obwohl zuvor rausgeschmissen.

Fazit?

Es ist eine Betaversion. Diese Betaversion ist vor knapp einer Dreiviertelstunde erst erschienen. Da sollte man noch keine voreiligen Schlüsse ziehen. Trotz unangenehmer Gänsehaut bleibt ein guter Eindruck. Ausprobieren kann man ja mal. Vor allem ihr Internet Explorer-Nutzer da draußen! ;) Doch vorerst lieber Finger weg.

Links

Darauf aufmerksam geworden dank: http://uarrr.org
Google Chrome Download: http://google.com/chrome
Google Comic zu Chrome: http://google.com/googlebooks/chrome
10 Überlegungen zu Chrome: http://technologizer.com


Nachtrag
Geschafft, ich konnte die im Comic versprochene Fehlerseite sehen!

Google Chrome Fehlerseite